Entzugsprobleme
[Auf Wunsch des Beitragsschreibers gelöscht]
09.03.2007 22:53
Hallo Mecki,
ich denke Du musst Deinem Feind immer ins Auge sehen können. Also Blickkontakt. Zu wissen das er da ist. Aber es kommt der Tag, da kickst Du die Schachtel in den Gulli wo sie hingehört.
LG
Eddi
ich denke Du musst Deinem Feind immer ins Auge sehen können. Also Blickkontakt. Zu wissen das er da ist. Aber es kommt der Tag, da kickst Du die Schachtel in den Gulli wo sie hingehört.
LG
Eddi
10.03.2007 09:16
[Auf Wunsch des Beitragsschreibers gelöscht]
10.03.2007 13:15
Hallo mecki,
das erinnert mich an die Geschichte eines Freundes. Dieser hatte ein großes Problem mit Ängsten (Agoraphobie, glaube ich). Von seinem Arzt hatte er gegen die Angst Tropfen verschrieben bekommen, die er immer dabei hatte, wenn er unterwegs war. Er hat diese Tropfen ab einem bestimmten Zeitpunkt nicht mehr genommen, weil er auch Angst vor einer Abhängigkeit hatte - aber die Tropfen gaben ihm die Sicherheit, seinen Radius immer weiter auszudehnen. Auch als seine Ängste soweit abgenommen haben, dass sie ihn kaum noch einschränkten, hatte er die Tropfen immer bei sich. Nach einigen Jahren stellte er fest, dass die Haltbarkeit der Tropfen ja schon lange abgelaufen war; er stellte sich dann die Frage, ob er sie nun wegwerfen oder als eine Art Talismann behalten soll. Am Ende hat er sich entschlossen, sie wegzuwerfen (er hatte allerdings auch nicht die Alternative, sich frische Tropfen zu besorgen).
Ich kann mir aber vorstellen, dass es auch seine Zeit brauchen kann, um an solch einen Punkt zu gelangen, dass man genügend Vertraun in sich selbst gefunden hat, um das letzte Netz zu entfernen
LG Jörg
das erinnert mich an die Geschichte eines Freundes. Dieser hatte ein großes Problem mit Ängsten (Agoraphobie, glaube ich). Von seinem Arzt hatte er gegen die Angst Tropfen verschrieben bekommen, die er immer dabei hatte, wenn er unterwegs war. Er hat diese Tropfen ab einem bestimmten Zeitpunkt nicht mehr genommen, weil er auch Angst vor einer Abhängigkeit hatte - aber die Tropfen gaben ihm die Sicherheit, seinen Radius immer weiter auszudehnen. Auch als seine Ängste soweit abgenommen haben, dass sie ihn kaum noch einschränkten, hatte er die Tropfen immer bei sich. Nach einigen Jahren stellte er fest, dass die Haltbarkeit der Tropfen ja schon lange abgelaufen war; er stellte sich dann die Frage, ob er sie nun wegwerfen oder als eine Art Talismann behalten soll. Am Ende hat er sich entschlossen, sie wegzuwerfen (er hatte allerdings auch nicht die Alternative, sich frische Tropfen zu besorgen).
Ich kann mir aber vorstellen, dass es auch seine Zeit brauchen kann, um an solch einen Punkt zu gelangen, dass man genügend Vertraun in sich selbst gefunden hat, um das letzte Netz zu entfernen
LG Jörg
10.03.2007 15:32 | geändert: 10.03.2007 15:37
[Auf Wunsch des Beitragsschreibers gelöscht]
10.03.2007 17:10
Ich glaube, dass außergewöhnliche Situationen, die zum ersten Mal nach dem Entzug auftreten, noch eine gewisse Wirkung haben können, auch wenn der Entzug schon länger zurückliegt. Das außergewöhnliche bei dir war, dass die Schachtel zum ersten Mal leer war
Bei mir war's andersrum: ich habe Tabak, Blättchen und sogar Feuerzeuge weggeschmissen. Wenn irgendwann ein Freund seine Rauchutensilien bei mir vergessen hätte, hätte dies bei mir vielleicht auch erst mal ein merkwürdiges Gefühl ausgelöst
Bei mir war's andersrum: ich habe Tabak, Blättchen und sogar Feuerzeuge weggeschmissen. Wenn irgendwann ein Freund seine Rauchutensilien bei mir vergessen hätte, hätte dies bei mir vielleicht auch erst mal ein merkwürdiges Gefühl ausgelöst

12.03.2007 11:35
30.03.2007 09:10
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