Fragen zu Champix / Vareniclin (IV) [34]

 
Hallo Micha,

du schaffst es, ich bin mir da total sicher, du schaffst die Reduzierung und bist stark genug, und findest du dein Laserschwert nicht, schrei um Hilfe, dann komm ich mit meinem Hexenbesen und bringe dir meins.

Mir fiel es nicht schwer auf champix zu verzichten, im Gegenteil ich fand es für mich einfach gut weg von allen zu sein, vom drucks and sex an rock`n roll ach nein erröt, von Rauch und Drogen und Nebenwirkungen, ich hatte nicht mehr oder weniger Probleme mit dem Teufel, aber ich wusste ich bin frei. Und diese Freiheit ist die die ich jetzt geniesse.
Klar kommt dat fiese Teufel mich immer wieder besuchen, biete ihm dann nen Kaffee an, aber dat will der kleine Wiederling nicht, wenn er merkt, er kann nichts mehr erreichen, dann ist er wieder weg.

Ich denke sicherlich hat der Hersteller von Champix sich über die Länge der Anwendung von dem Medikament in Langzeitstudien beschäftigt, doch es gibt auch Ausnahmen und heisst es nicht so schön Ausnahmen bestätigen die Regel, ich war einfach so ein Kandidat, der Champix als Einstieg in den Ausstieg brauchte, da hat mir das verdammt viel gebracht, aber als ich nach der wirklich kurzen Einnahmezeit merkte ich komme auch ohne klar, wardas für mich in Ordnung. Nur möchte hier noch anmerken, ich bin nicht alle, ich bin nur ich und jeder mensch ist anders, keiner sollte mich als Beispiel nehmen und sagen, na wenn die das so gepackt hat, dann kann ich das auch, nein, jeder muss sich selber einschätzen und wer es 8 Wochen benötigt, ist doch okay der nimmt es solange und wer es 12 Wochen nimmt, der nimmt es so lange auch okay, das muss aber jeder für sich selbst entscheiden, denn zum Glück sind nicht alle Menschen gleich.

Und dir Micha wünsche ich viel viel Kraft und wie schon erwähnt, du schaffst es, du bist stark

LG

Doris





Der Anfang ist getan NMR seit 25.09.08

06.11.2008 18:11


 
Blume Hi Doris Blume

... hast du mal ein Foto von Dir und den Hexenbesen lach lach lach lach lach lach lach lach lach lach lach lach lach lach lach lach lach lach

Heute ist Tag 3 mit 1 x 0,5mg und es geht recht gut. Gestern war ich äußerst reizbar und ich denke, es ist das Medikament, weil ich keine Gedanken und Lust nach einer Ziga habe.

Als ich heute zur Arbeit gelaufen bin, da habe ich es so genossen Nichtraucher zu sein lächel. So langsam verstehe was andere MNR mit dem Champixschleier meinten, denn ich nehme alles viel FRISCHER war und freue mich auf die Zeit ohne Champix lächel.
Diese kleinen Schweinchen Teufel Teufel Teufel kommen eh noch mal vorbei und auch noch nach 12 Wochen und da hilft mir rein gar nichts außer einen gefestigten Willen.
Obwohl ich Champix sehr kritisch gegenüber stehe, DANKE Champix!
Ich empfehle meinen Bruder, Schwester, Mutter, Kumpel und Nachtbar ( Nichtrauchervirus verbreitet sich staun ) Champix und den Autofahrern TABEX weil es Nebenwirkungsärmer ist.


LG, Micha


Champix seit 05.10. und NMR seit 13.10.08 6.45 Uhr lächel

07.11.2008 08:18


 
Hallo Leute

33 Tage Champix!

Aus aktuellen Anlass hier im Forum:

Wollte mich noch mal melden um abschließend meine Meinung und Erfahrung über Champix verkünden.

Bevor ich damals das 1.Rezept eingelöste, studierte ich den gesamten Champixblog in diesen Forum. Es vermittelte so eine Art Aufbruchsstimmung unter den ersten Champlixern. Die Welle steckte mich an und ich wurde einfach mitgerissen. Vereinzelt habe ich über Nebenwirkungen und Probleme beim absetzen von Champix lesen können.

Ich hatte nach Vorschrift die Tabletten einschleichend genommen und rauchte noch bis zum 9.Tag !
Während der ersten 3 Tage (1x0,5mg) bekam ich nach Tabletten einnehmen permanenten Speichelfluss, leichte Kopf und Gliederschmerzen und wurde nachts oft wach.
Ab dem 4. Tag (2x0,5mg) wurde der Speichelfluss echt unangenehm. Kopf -und Gliederschmerzen wurde intensiver. Neu dazu gekommen sind Augenschmerzen, Blähungen und Sehstörungen dazu fühlte ich mich zudröhnt. War auch unruhiger und gereizter. Schlafen war nur mit mehren Unterbrechungen möglich und erinnerte mich an richtig gute Träume. Mit Aspirin konnten die meisten Symptome gemildert werden, so dass der Alltag kein Problem war.
Ab dem 8. Tag nahm ich die volle Dosis (2x1mg). Kaum hatte ich die Tablette genommen war ich nach ca. 15 Minuten total zugedröhnt. Autofahren wäre nicht mehr drin gewesen!!!!
Am 9. Tag stellte ich gegen 6.45 Uhr das Rauchen ein. Vormittags auf Arbeit hatte ich Probleme mit der Konzentration und mein Kurzzeitgedächtnis war eine Katastrophe. Bis Freitag blieb ich bei der Dosis!
Der 14. Tag, wegen den Nebenwirkungen musste ich die Dosis reduzieren. Erst versuchte ich es mit 3x0,5 mg und dann probierte ich 2x0,5mg und es war dann die ersten Tage wie frisch auf Entzug, so ein doofes Bauchgefühl und extreme Reizbarkeit.
So langsam merkte ich das diese Symptome verschwinden : keine Schlafprobleme, Kopf und Augenschmerzen gingen etwas zurück und ich fühlte mich insgesamt besser. Ab den 21. Tag verschlimmerten sich alle Beschwerden obwohl ich weiterhin 2x0,5 mg eingenommen habe. Ich verstehe das bis heute nicht………. Nach 3 Tagen habe ich die Dosis auf 1 x 0,5 mg und ab den 7.11. spontan ganz weggelassen.
Das letzte Wochenende war komisch. Ich hatte am Samstag mir einen Überstundendienst bestellt, fahre neben meinem Büro noch Straßenbahn und war nahe dran mich ablösen zu lassen. Irgendwie hatte ich das Gefühl ich fahre neben den Gleisen *kopfschüttel* .
Die Beschwerden lassen langsam nach und der Schleier legt sich nieder.

Wenn ich mir diese ganzen Beschwerden und den Entzug bis heute anschaue, was könnte hier das Zwischenfazit sein?

Champixfrei werde ich auf jedenfall bleiben.
Sollten Probleme auftreten ,dann nehme ich Tabex.

Bin ich undankbar? Nein, mir hat es geholfen und dafür habe ich neben die ganzen Euros auch mit sehr vielen Nebenwirkungen ( ..nicht angedichtete..) bezahlt.

Wie ich schon oft hier im Forum geschrieben habe, bei der Suchtbewältigung gibt es keine Allgemeingültigkeit.

Champix ist und bleibt ein Selbstversuch!

Gruß Micha



Champix von 05.10. bis 07.11.08 NMR seit 13.10.08 6.45 Uhr lächel

10.11.2008 13:59 | geändert: 10.11.2008 15:44


 
Achso, das Wichtigste habe ich vergessen.

Ich denke beinahe überhaupt nicht mehr an Zigaretten !

Gruß,Micha

Champix von 05.10. bis 06.11.08 NMR seit 13.10.08 6.45 Uhr lächel

10.11.2008 14:15 | geändert: 10.11.2008 14:15


 
Hallo da draussen,

Ich nehme schon seit 10 Tagen nach Vorschrift Champix , habe mir eigentlich den 12.Tag als Aufhörtag festgesetzt, da ich an diesem Tag frei habe.
Ich habe null Nebenwirkungen von den Champix, nur dass ich permanent das Gefühl habe, am Abend vorher 3 Päckchen am Stück geraucht zu haben.(Was mich leider zur Zeit noch nicht davon abhält, weiterzupaffen erröt erröt erröt)
Am ersten Einnahmetag glaubte ich vielleicht nach der Einnahme der allerersten Tbl. ein leichtes Schwindelgefühl wahrzunehmen und sicherlich hat man mit den Tabletten ein vermindertes Hungergefühl, eben wie nach einer durchgerauchten Nacht, was meiner Meinung aber nicht stört, da man sich sowieso daran gewöhnen sollte, die Nahrungsaufnahme zu reduzieren, wenn man zum SCHLANKEN Nichtraucher promovieren möchte lach lach lach lach
Magenschmerzen, übermässigen Speichelfluss, Gliederschmerzen oder sonstiges habe ich überhaupt nicht.

IM GEGENTEIL ich kann zum ersten Mal nach 20 Jahren wieder ohne Schlafmittel schlafen Daumen hoch Daumen hoch. Diese Energie nach einer durchschlafenen Nacht ohne dauernden Aufwachphasen trotz Schlaftb. Reizbar war früher, jetzt bin ich ausgeglichener, friedfertiger.

DANKE CHAMPIX Herz und wirk weiter so!

Sylvia

10.11.2008 15:00


 
Hi Sylvia

Toi Toi für den 12. Tag Daumen hoch

Gruß,Micha

Champix von 05.10. bis 06.11.08 NMR seit 13.10.08 6.45 Uhr lächel

10.11.2008 15:23


 
Hallo! Ich bin neu hier....

...und habe eine Frage zu Champix.
Zur Rauchentwöhnung habe ich Ende Okt. Zyban (Bupropion) bekommen, aber leider nach ca. 1,5 Wochen wegen starkem Juckreiz und Hautekzeme wieder absetzen müssen.
Nun bekam ich gestern von meiner Ärztin Champix, habe aber vorsichtshalber etwas im Internet recherchiert und stoße auf bedenkliche Informationen.

Meine Befürchtungen hinsichtlich der psychischen Auswirkungen sind besonders deshalb groß, weil ich vor 3 Jahren schon mal (nur mit Nikotinkaugummis) für drei Monate aufgehört hatte und damals so ganz ohne Medikamente in echt schlimme Depressionen gefallen bin! Obwohl ich der Ärztin ausführlich von meinen Depressionen im Jahr 2005 erzählt habe, soll ich dennoch Champix einnehmen. Und… bei den Horror-Berichten bekomme ich nun wirklich ernsthafte Zweifel! Sollte ich mit Champix tatsächlich beginnen? Was meinen die erfahrenen "User"?

Dankbar für hilfreiche Kommentare!
Eure Diana

14.11.2008 16:02


 
Hallo Diana,
bei dem was du so schreibst kann ich deine Bedenken verstehen. Da hätte ich dann mal ein paar Fragen:
1. welche Fachrichtung hat die Ärztin, die dir Champix verschrieben hat?
2. hast du damals wegen deiner Depressionen Hilfe von einem Neurologen/Psychiater erhalten?
3. wieviele Patienten kennt deine Ärztin, die schon Champix genommen haben?

Wenn du 2005 spezielle Hilfe erhalten hast, würde ich Rücksprache mit dem Therapeuten nehmen. Der hat vielleicht keine Ahnung über Champix kann sich aber vielleicht eher ein Bild darüber machen, was ein erneuter Rauchstopp und die Tbl. bei dir bewirken könnten.

Auch stellt sich mir die Frage, war der Rauchstopp die Ursache für deine Depressionen oder wurden die von etwas anderem verursacht und es war nur ein zeitliches Zusammentreffen.
Ich wünsche dir alles Gute,
hoffe ich konnte dir etwas helfen klarer zu sehen.
L. G. Ute

Seit 18.09.07 ein glücklicher NMR und trotz dem Teufel soll es so bleiben

14.11.2008 16:26


 
Hallo Ute!

>Hallo Diana,
bei dem was du so schreibst kann ich deine Bedenken verstehen. Da hätte ich dann mal ein paar Fragen:
1. welche Fachrichtung hat die Ärztin, die dir Champix verschrieben hat?

Allgemein-Medizinerin, aber betreut speziell ein Rauch-Entwöhnungs-Programm

>2. hast du damals wegen deiner Depressionen Hilfe von einem Neurologen/Psychiater erhalten?

Nein, das hab ich erst wieder in den Griff bekommen, als ich nach 3 1/2 Monaten wieder zur Zigarette griff, dann ging's wieder bergauf

>3. wieviele Patienten kennt deine Ärztin, die schon Champix genommen haben?

Wie gesagt, sie betreut so ein Entwöhnungs-Programm

>Wenn du 2005 spezielle Hilfe erhalten hast, würde ich Rücksprache mit dem Therapeuten nehmen. Der hat vielleicht keine Ahnung über Champix kann sich aber vielleicht eher ein Bild darüber machen, was ein erneuter Rauchstopp und die Tbl. bei dir bewirken könnten.

Tja, eine Therapie hab ich damals nicht gemacht..... ich hab mich da irgendwie über Monate selbst wieder rausgeboxt, aber so ganz frei von Stimmungsschwankungen wurde ich seither nie wieder. Bin insgesamt eher labil seitdem.

> Auch stellt sich mir die Frage, war der Rauchstopp die Ursache für deine Depressionen oder wurden die von etwas anderem verursacht und es war nur ein zeitliches Zusammentreffen.

Ich glaube, das hing wirklich mit dem Entzug zusammen!


> Ich wünsche dir alles Gute,hoffe ich konnte dir etwas helfen klarer zu sehen. L. G. Ute

Vielen Dank für Deine Antwort!!
Diana

14.11.2008 17:04


 
Liebe Diana,

mich interessiert in diesem Zusammenhang, wer die Depression bei Dir diagnostiziert hat.
Die Frage ist nämlich, ob Du depressive Verstimmungen hattest (kenne ich), oder aber wirklich an einer Depression erkrankt warst (kenne ich leider auch).
Das ist nämlich ein Riesenunterschied!!
Die nterscheidung ist vielleicht wichtig bzgl. der Entscheidung für oder gegen Champix.
LG Anke

Zanzibar ist wunderbar!

14.11.2008 17:38