Immer wieder kurz vorm Rückfall
...aber ich bleibe stark
Hallo in die Runde,
ohje, ich habe mir das alles einfacher vorgestellt. Am 21. Mai 08 habe ich von "jetzt auf gleich" mit dem Rauchen aufgehört. Für mich kam nur ein kalter Entzug in Frage, den hohen Anspruch stellte ich an mich und meinen süchtigen Körper.
Da 2 Freunde von mir ca 1/2 Jahr vorher mit dem Rauchen aufhörten, habe ich während meines Entzugs mit schrecklichen Nebenwirkungen oft reden und Fragen stellen können. Soweit schien alles normal.
Heute sind die Entzugserscheinungen zwar überstanden, aaaaaaaaber ich habe noch oft einen Schmachter nach dem doch achso wunderbar beruhigenden Suchtmacher: Zigarette.
Und das schlimme ist, es wird wieder häufiger. Okay, mich bindet keiner an, ich könnte ja los laufen und mir die sonderbar anziehenden Krankmacher holen. NEIN, ich wiederstehe meinem inneren Quälgeist und denke an meine doch schon etwas gereinigte Lunge, meine so gut aufgebaute Kondition, an das gesparte Geld, den doch so komischen Anblick einer Person mit dem weißen Stängel in der Hand.
ABER es ist immernoch soooo schwer!!!
Meine 2 Freunde hatten es offensichtlich besser. Schon nach ca 3 Wochen war der Wunsch, das Verlangen rauchen zu wollen vorbei. Und das obwohl sie stärkere Zigs rauchten und mehr als ich.
Ich versteh das nicht.........es nervt so sehr! Wie lange kann dieses Suchtgefühl andauern? Wenn ich meinem Gefühl nachgeben würde, könnte ich sofort wieder anfangen zu rauchen, und genau da weitermachen wo ich aufgehört habe.
(Habe sogar vor 3 Nächten geträumt das ich rauche.......

Kennt auch jemand von euch dieses über viele Monate anhaltende Problem?
Danke, dass ihr euch Zeit für mich genommen habt!
Herzlichen Gruß
Drea
ohje, ich habe mir das alles einfacher vorgestellt. Am 21. Mai 08 habe ich von "jetzt auf gleich" mit dem Rauchen aufgehört. Für mich kam nur ein kalter Entzug in Frage, den hohen Anspruch stellte ich an mich und meinen süchtigen Körper.
Da 2 Freunde von mir ca 1/2 Jahr vorher mit dem Rauchen aufhörten, habe ich während meines Entzugs mit schrecklichen Nebenwirkungen oft reden und Fragen stellen können. Soweit schien alles normal.
Heute sind die Entzugserscheinungen zwar überstanden, aaaaaaaaber ich habe noch oft einen Schmachter nach dem doch achso wunderbar beruhigenden Suchtmacher: Zigarette.

Und das schlimme ist, es wird wieder häufiger. Okay, mich bindet keiner an, ich könnte ja los laufen und mir die sonderbar anziehenden Krankmacher holen. NEIN, ich wiederstehe meinem inneren Quälgeist und denke an meine doch schon etwas gereinigte Lunge, meine so gut aufgebaute Kondition, an das gesparte Geld, den doch so komischen Anblick einer Person mit dem weißen Stängel in der Hand.
ABER es ist immernoch soooo schwer!!!
Meine 2 Freunde hatten es offensichtlich besser. Schon nach ca 3 Wochen war der Wunsch, das Verlangen rauchen zu wollen vorbei. Und das obwohl sie stärkere Zigs rauchten und mehr als ich.
Ich versteh das nicht.........es nervt so sehr! Wie lange kann dieses Suchtgefühl andauern? Wenn ich meinem Gefühl nachgeben würde, könnte ich sofort wieder anfangen zu rauchen, und genau da weitermachen wo ich aufgehört habe.
(Habe sogar vor 3 Nächten geträumt das ich rauche.......

Kennt auch jemand von euch dieses über viele Monate anhaltende Problem?
Danke, dass ihr euch Zeit für mich genommen habt!
Herzlichen Gruß
Drea
05.10.2008 00:20
Hallo Drea !
Ich kann das gut nachvollziehen ! Obwohl ich mittlerweile auch seit über 80 Tagen nach einem kalten Entzug nicht mehr rauche
überkommen mich immer wieder Schmachtattacken...z.b. jetzt gerade könnte ich mir auch eine rauchen
Und das ich wieder rauche, vorallem auch bewusst, habe ich jetzt auch schon des öfteren geträumt
Du glaubst gar nicht, wie froh ich war als ich aufgewacht bin und mir bewusst wurde: Gott sei Dank, es war nur ein Traum!!!
Besonders schwer ist es immer, wenn ich im Stress bin! Aber ich habe und werde auch in Zukunft nein sagen! Und es werden bestimmt noch genügend Gelegenheiten kommen um NEIN zu sagen
Ich denke einfach mal, es werden immer wieder Momente kommen, wo man an Zigaretten denken wird und sich am liebsten eine anzünden würde....diese Altlasten wird man wohl nie mehr los. Aber vielleicht haben wir ja auch Glück...
Aber ich bin schon froh, dass es immer mehr nachgelassen hat ! Wenn ich so an die ersten Tage und Wochen zurückdenke...da hab ich manchmal echt nicht mehr dran geglaubt, dass ich es mal soweit schaffe....
Aber, es hat geklappt ! 
Im Großen und Ganzen haben aber fast alle ehemaligen Raucher, die ich kenne, diese Attaken....wichtig ist nur, dass wir auch nach diesen Attaken noch Nicht(mehr)raucher sind !
LG
Dirk
Ich kann das gut nachvollziehen ! Obwohl ich mittlerweile auch seit über 80 Tagen nach einem kalten Entzug nicht mehr rauche
überkommen mich immer wieder Schmachtattacken...z.b. jetzt gerade könnte ich mir auch eine rauchen
Und das ich wieder rauche, vorallem auch bewusst, habe ich jetzt auch schon des öfteren geträumt
Du glaubst gar nicht, wie froh ich war als ich aufgewacht bin und mir bewusst wurde: Gott sei Dank, es war nur ein Traum!!!
Besonders schwer ist es immer, wenn ich im Stress bin! Aber ich habe und werde auch in Zukunft nein sagen! Und es werden bestimmt noch genügend Gelegenheiten kommen um NEIN zu sagen
Ich denke einfach mal, es werden immer wieder Momente kommen, wo man an Zigaretten denken wird und sich am liebsten eine anzünden würde....diese Altlasten wird man wohl nie mehr los. Aber vielleicht haben wir ja auch Glück...
Aber ich bin schon froh, dass es immer mehr nachgelassen hat ! Wenn ich so an die ersten Tage und Wochen zurückdenke...da hab ich manchmal echt nicht mehr dran geglaubt, dass ich es mal soweit schaffe....
Aber, es hat geklappt ! Im Großen und Ganzen haben aber fast alle ehemaligen Raucher, die ich kenne, diese Attaken....wichtig ist nur, dass wir auch nach diesen Attaken noch Nicht(mehr)raucher sind !
LG
Dirk
05.10.2008 00:56
Hallo Drea,
mit diesem „Problem“ stehst Du keineswegs alleine da! Nach einem halben Jahr waren diese Attacken teilweise auch bei mir noch recht heftig, mit der Zeit verloren sie jedoch immer mehr an Intensität und wurden seltener.
Ich kann Dir nur empfehlen, Dir begleitende Literatur zuzulegen. Unter Bücher findest Du eine Auswahl.
Diese „Schmachter“ habe ich ab und zu sogar noch nach einem Jahr und drei Monaten in Rauch-Freiheit, da noch nicht alle Situationen und Programme gelöscht bzw. überschrieben sind. Aber sie sind nicht mehr schmerzhaft!
Ich habe sehr viele Freunde und Bekannte, die unter das Thema Rauchen einen Schlussstrich gesetzt haben. Die meisten sind froh, dass sie nicht mehr rauchen müssen. Aber ich kenne keinen, der behauptet, dass es ein leichter Weg war und dass die süchtigen Gedanken so schnell der Vergangenheit angehören.
Ganz einfach ist dieser schöne Weg in die Freiheit nicht. Aber ich kann Dir eins versprechen: er lohnt sich!!!
Hier sind zwei gute Threads zur Motivation... Welche Vorteile hat das Nichtmehrrauchen
...und zur erneuten Entscheidung gegen die Ziggis:
Lesen! ... bevor Nikotinmonster und Suchtteufel zuschlagen
Mir hat es sehr geholfen, mich hier mitzuteilen. Leg Dir doch auch ein Tagebuch zu und schreibe Deine Suchterfahrungen auf.
Gib nicht auf und werf Deinen bisherigen Erfolg nicht über den Haufen!!!! Es wird immer leichter! Versprochen! Vor allem hol Dir immer wieder die Beweggründe ins Gedächtnis zurück, die Dich veranlassten, mit dem Rauchen aufzuhören.
Nicht das Beginnen wird belohnt,
sondern einzig und allein das Durchhalten.
Katharina von Siena
Liebe solidarische Nichtmehrraucher-Grüße
Anne
mit diesem „Problem“ stehst Du keineswegs alleine da! Nach einem halben Jahr waren diese Attacken teilweise auch bei mir noch recht heftig, mit der Zeit verloren sie jedoch immer mehr an Intensität und wurden seltener.
"Weil die ganzen Programme fest in unseren Köpfen installiert sind.
Das Schwierige beim Aufhören ist nicht der Nikotinentzug, sondern die Gehirnwäsche, die auch noch Jahre nach der Abstinenz unverändert abrufbar in unserem Unterbewusstsein schlummert...
... diese Programme im Unterbewusstsein sind es, die die meisten Nikotin-Entzugsversuche scheitern lassen. Darum ist auch jemand, der über Jahre nicht mehr raucht, nur ein nichtrauchender Raucher. Nichtraucher sind wir erst, wenn diese Programme im Unterbewusstsein gelöscht sind.....
...Starke Emotionen rufen das schlafende, psychische Programm wieder wach: „Jetzt rauch eine, dann geht alles wie von selbst.“ Und zweitens wird mit der ersten Zigarette über das Nikotin, das sich wieder an Nervenzellen koppelt, das alte physiologische Programm abgerufen: Das Gift setzt wieder Dopamin frei, und wie bei einem trockenen Alkoholiker oder einem entwöhnten Junky weckt der erste Kontakt mit der Droge über das Unterbewusstsein das Kontaktprogramm (Nikotin-Nervenzelle-Dopamin). Was dann wiederum vorgaukelt: „Rauchen entspannt dich, rauchen gibt dir ein gutes Gefühl.“ Das Unterbewusstsein vergisst nichts. So wie bei jeder Sucht kommen wir über den Verstand nicht an das Unterbewusstsein heran, sondern nur über Emotionen." (akro/Auszüge aus dem Buch „Mentales Nichtrauchertraining“)
Ich kann Dir nur empfehlen, Dir begleitende Literatur zuzulegen. Unter Bücher findest Du eine Auswahl.

Diese „Schmachter“ habe ich ab und zu sogar noch nach einem Jahr und drei Monaten in Rauch-Freiheit, da noch nicht alle Situationen und Programme gelöscht bzw. überschrieben sind. Aber sie sind nicht mehr schmerzhaft!
… Meine 2 Freunde hatten es offensichtlich besser. Schon nach ca 3 Wochen war der Wunsch, das Verlangen rauchen zu wollen vorbei. Und das obwohl sie stärkere Zigs rauchten und mehr als ich.
Ich habe sehr viele Freunde und Bekannte, die unter das Thema Rauchen einen Schlussstrich gesetzt haben. Die meisten sind froh, dass sie nicht mehr rauchen müssen. Aber ich kenne keinen, der behauptet, dass es ein leichter Weg war und dass die süchtigen Gedanken so schnell der Vergangenheit angehören.
Ganz einfach ist dieser schöne Weg in die Freiheit nicht. Aber ich kann Dir eins versprechen: er lohnt sich!!!

Hier sind zwei gute Threads zur Motivation... Welche Vorteile hat das Nichtmehrrauchen
...und zur erneuten Entscheidung gegen die Ziggis:
Lesen! ... bevor Nikotinmonster und Suchtteufel zuschlagen
Mir hat es sehr geholfen, mich hier mitzuteilen. Leg Dir doch auch ein Tagebuch zu und schreibe Deine Suchterfahrungen auf.

Gib nicht auf und werf Deinen bisherigen Erfolg nicht über den Haufen!!!! Es wird immer leichter! Versprochen! Vor allem hol Dir immer wieder die Beweggründe ins Gedächtnis zurück, die Dich veranlassten, mit dem Rauchen aufzuhören.
Nicht das Beginnen wird belohnt,
sondern einzig und allein das Durchhalten.
Katharina von Siena
Liebe solidarische Nichtmehrraucher-Grüße

AnneNMR seit 4.7.07
Seit dem KEINE mehr!
Auch nicht diese
EINE!
Auch nicht diese
EINE! 05.10.2008 11:30
Hallo Anne, hallo Dirk,
herzichen Dank für eure hilfreichen Antworten!!!
Es ist allein schon beruhigend zu wissen, dass es im normalen Bereich liegt, dass mich immernoch der Schmachter heimsucht.
Ich habe wirklich schon an mir und meiner Standhaftigkeit gezweifelt. Wenn ich meinen Freund reden höre: "Ich habe nach der letzten Zig nie wieder das Verlangen gehabt mir eine anzustecken!" whow
Allerdings muss man dazu sagen, dass er nach einem Herzinfarkt aufgehört hat. Ich denke nach so einem Schock läuten auch im Unterbewußtsein die Alarmglocken.
Ja Dirk , auch ich habe in Stresssituationen den größten Schmachter. Ich Gedanken seh ich mich dann immer mit dem Griff zur Schachtel und raus gehen.........(hab nur draußen geraucht)
Allerdings würde ich auch nicht auf die Idee kommen mir Zigs zu kaufen. Wenn ich an der Kasse neben den unfassenden Giftangebot der Zigarettenindustrie stehe, bin ich immer ganz stolz auf mich
......und schaue jeden mitleidig an, der zu der Schachtel greift
auf der geschrieben steht: Rauchen kann tödlich sein
o.ä.
Ja, auch die Vorteile halte ich mir immer vor Augen, es gibt so viele!
Ich danke euch jedenfalls sehr, es hilft wiklich sehr mir euch zu schreiben! Der Schmachter ist zwar nicht weg, aber der Ehreiz und Wunsch durchzuhalten ist wieder gestärkt für weitere Attacken.
LG und einen schönen Restsonntag
Drea
herzichen Dank für eure hilfreichen Antworten!!!
Es ist allein schon beruhigend zu wissen, dass es im normalen Bereich liegt, dass mich immernoch der Schmachter heimsucht.
Ich habe wirklich schon an mir und meiner Standhaftigkeit gezweifelt. Wenn ich meinen Freund reden höre: "Ich habe nach der letzten Zig nie wieder das Verlangen gehabt mir eine anzustecken!" whow

Allerdings muss man dazu sagen, dass er nach einem Herzinfarkt aufgehört hat. Ich denke nach so einem Schock läuten auch im Unterbewußtsein die Alarmglocken.
Ja Dirk , auch ich habe in Stresssituationen den größten Schmachter. Ich Gedanken seh ich mich dann immer mit dem Griff zur Schachtel und raus gehen.........(hab nur draußen geraucht)
Allerdings würde ich auch nicht auf die Idee kommen mir Zigs zu kaufen. Wenn ich an der Kasse neben den unfassenden Giftangebot der Zigarettenindustrie stehe, bin ich immer ganz stolz auf mich
......und schaue jeden mitleidig an, der zu der Schachtel greift
auf der geschrieben steht: Rauchen kann tödlich sein
o.ä.Ja, auch die Vorteile halte ich mir immer vor Augen, es gibt so viele!
Ich danke euch jedenfalls sehr, es hilft wiklich sehr mir euch zu schreiben! Der Schmachter ist zwar nicht weg, aber der Ehreiz und Wunsch durchzuhalten ist wieder gestärkt für weitere Attacken.
LG und einen schönen Restsonntag
Drea
05.10.2008 17:54
Forum geschlossen, keine Antwort mehr möglich.
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