Nationales Aktionsprogramm zur Tabakprävention?
Nach Angaben der Bild-Zeitung plant die Bundesregierung ein "Nationales Aktionsprogramm zur Tabakprävention". Dieses soll schrittweise Steuererhöhungen auf Tabakerzeugnisse, Verbote von Zigarettenautomaten sowie weitere Einschränkungen der Tabakwerbung beinhalten.
RP Online: Regierung will Druck auf Raucher erhöhen
RP Online: Regierung will Druck auf Raucher erhöhen
09.05.2008 11:18
Ich finde, das ist wirklich das letzte...

Dann könnte die Regierung auch gleich sagen:
Ich gebe dir Zigaretten - ein Suchtmittel - und freue mich insgeheim darüber, wenn du davon abhängig wirst, denn das wird mir viele regelmäßige Steuereinnahmen einbringen. Gleichzeitig sorge ich aber dafür, dass du dich ständig schlecht fühlst, weil das Rauchen in der Öffentlichkeit verpönnt ist und mache dir den Erwerb des Produkts schwerer (aber du bist ja sowieso süchtig und wirst auch das akzeptieren, um deine Sucht zu befriedigen).

Unter "Tabakprävention" verstehe ich etwas anderes...
...nämlich, dass den Menschen bei dem Weg aus der Sucht Unterstützung angeboten wird!

Wenn ich z.B. von Alkohol, Kokain, Heroin oder von Medikamenten abhängig bin, erhalte ich Unterstützung und eine Therapie - welche Krankenkasse übernimmt schon die Kosten für einen ernsthaften Versuch, mit dem Rauchen aufzuhören?! Wer kann z.B. sagen, dass seine Krankenkasse die Kosten z.B. für Champix übernommen hat?? Bestenfalls wird ein Nichtraucherkurs angeboten oder die Kosten dafür anteilig übernommen...
Sorry, aber für mich kommt bei diesen Plänen nur die Aussage rüber:
"Bleib süchtig und fühl dich bitte schlecht dabei"
Für mich reine Abzocke und keine "Tabakprävention"...
Lg,
Sweety

Dann könnte die Regierung auch gleich sagen:
Ich gebe dir Zigaretten - ein Suchtmittel - und freue mich insgeheim darüber, wenn du davon abhängig wirst, denn das wird mir viele regelmäßige Steuereinnahmen einbringen. Gleichzeitig sorge ich aber dafür, dass du dich ständig schlecht fühlst, weil das Rauchen in der Öffentlichkeit verpönnt ist und mache dir den Erwerb des Produkts schwerer (aber du bist ja sowieso süchtig und wirst auch das akzeptieren, um deine Sucht zu befriedigen).

Unter "Tabakprävention" verstehe ich etwas anderes...
...nämlich, dass den Menschen bei dem Weg aus der Sucht Unterstützung angeboten wird!

Wenn ich z.B. von Alkohol, Kokain, Heroin oder von Medikamenten abhängig bin, erhalte ich Unterstützung und eine Therapie - welche Krankenkasse übernimmt schon die Kosten für einen ernsthaften Versuch, mit dem Rauchen aufzuhören?! Wer kann z.B. sagen, dass seine Krankenkasse die Kosten z.B. für Champix übernommen hat?? Bestenfalls wird ein Nichtraucherkurs angeboten oder die Kosten dafür anteilig übernommen...

Sorry, aber für mich kommt bei diesen Plänen nur die Aussage rüber:
"Bleib süchtig und fühl dich bitte schlecht dabei"
Für mich reine Abzocke und keine "Tabakprävention"...

Lg,

Sweety
09.05.2008 11:45
Naja, wenn noch mehr Leute aufhören, wird das Tabaksteueraufkommen noch niedriger.
Zusätzlich steigen noch die Gesundheitskosten, weil die NichtMehrRaucher ja länger leben und somit mehr Arztbesuche bis zum Dahinscheiden verursachen.
Finanzminister(in) unzufrieden
Gesundheitsminister(in) unzufrieden
Wölfchen
Zusätzlich steigen noch die Gesundheitskosten, weil die NichtMehrRaucher ja länger leben und somit mehr Arztbesuche bis zum Dahinscheiden verursachen.
Finanzminister(in) unzufrieden
Gesundheitsminister(in) unzufrieden
Wölfchen
Champix 19.10.2007 NMR 24.10.2007 Champix frei 29.11.07
09.05.2008 15:22
Hallo Sweety,
Das mag wohl wünschenswert sein
. Allerdings bezeichnet der Begriff "Prävention" im allgemeinen eine Vorbeugung bzw. Verhinderung eines Übels. Dementsprechend soll dieses Program wohl in erster Linie darauf abzielen, dass weniger Nichtraucher mit dem Rauchen anfangen.
LG Jörg
Unter "Tabakprävention" verstehe ich etwas anderes...
...nämlich, dass den Menschen bei dem Weg aus der Sucht Unterstützung angeboten wird!![]()
Das mag wohl wünschenswert sein
. Allerdings bezeichnet der Begriff "Prävention" im allgemeinen eine Vorbeugung bzw. Verhinderung eines Übels. Dementsprechend soll dieses Program wohl in erster Linie darauf abzielen, dass weniger Nichtraucher mit dem Rauchen anfangen.LG Jörg
09.05.2008 19:59
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