Schmacht, auch noch nach einem Jahr [6]
Das Suchtgedächnis vergisst nicht und erinnert sich immer wieder
Hallo ihr Lieben,
ich bin zwar noch lange nicht 1 Jahr rauchfrei, aber ich möchte doch auch mal etwas zum Thema sagen. Ich bin jetzt knapp 5 Monate unter den NMR und das ist ja auch schon ne lange Zeit
Ich empfinde es so wie DasWombat es hier beschrieben hat:
Ich denke zwar längst nicht mehr so oft ans Rauchen, wie anfangs. Aber die Attacken sind doch heftiger jetzt. Liegt wahrscheinlich daran, dass ich mit Champix den Ausstieg geschafft habe. Dank der Tbl. hatte ich keinen Entzug. Der kommt jetzt erst
Deshalb versuche ich immer wieder über einige Wochen ohne Champix auszukommen und die Attacken auszuhalten. Wenn ich denke, ich schaff's nicht mehr, nehme ich Champix wieder für eine kurze Zeit. Aber wenn ich die letzten Tbl. jetzt aufgebraucht habe, hole ich mir keine mehr. Ich muss es jetzt auch so packen. Schließlich kann ich nicht ewig Tbl. schlucken. Ich muss mich denen
irgendwann auch "ungeschützt" stellen.
Man muss sich klar darüber sein, dass man nach 25, 30 oder mehr Jahren der Sucht nicht erwarten kann, dass es ein Zuckerschlecken wird. Aber wenn man wirklich will, schafft man es auch!
Und hier im Forum haben wir alle die beste Unterstützung! Dafür möchte ich hier einmal
DANKE
sagen!
Liebe Grüße!
Jamie
ich bin zwar noch lange nicht 1 Jahr rauchfrei, aber ich möchte doch auch mal etwas zum Thema sagen. Ich bin jetzt knapp 5 Monate unter den NMR und das ist ja auch schon ne lange Zeit
Ich empfinde es so wie DasWombat es hier beschrieben hat:Aber ich muss auch sagen, dass die ersten Tage zwar die absolute Hölle waren, weil da auch noch der physische Entzug dazu kam und alles "neu" war, jedoch muss ich sagen, dass mir persönlich der Anfang wesentlich leichter gefallen ist: es war hart, aber da war man noch frisch motiviert und voller Kampfgeist!Da ging es noch mit Vollgas ab durch die Mitte!
Auch war die Motivation am Anfang höher: da war man noch stolz auf jeden neuen Nichtrauchertag, auf jede nicht gerauchte Kippe, auf jeden gesparten Euro. Aber nach einigen Wochen relativiert sich das und verliert an Bedeutung, bzw. an Motivationskraft.
Ich denke zwar längst nicht mehr so oft ans Rauchen, wie anfangs. Aber die Attacken sind doch heftiger jetzt. Liegt wahrscheinlich daran, dass ich mit Champix den Ausstieg geschafft habe. Dank der Tbl. hatte ich keinen Entzug. Der kommt jetzt erst
Deshalb versuche ich immer wieder über einige Wochen ohne Champix auszukommen und die Attacken auszuhalten. Wenn ich denke, ich schaff's nicht mehr, nehme ich Champix wieder für eine kurze Zeit. Aber wenn ich die letzten Tbl. jetzt aufgebraucht habe, hole ich mir keine mehr. Ich muss es jetzt auch so packen. Schließlich kann ich nicht ewig Tbl. schlucken. Ich muss mich denen
irgendwann auch "ungeschützt" stellen.Man muss sich klar darüber sein, dass man nach 25, 30 oder mehr Jahren der Sucht nicht erwarten kann, dass es ein Zuckerschlecken wird. Aber wenn man wirklich will, schafft man es auch!

Und hier im Forum haben wir alle die beste Unterstützung! Dafür möchte ich hier einmal
DANKE
sagen!Liebe Grüße!
Jamie
Wenn ich mir nochmal was anzünde, dann höchstens den Grill!
13.12.2008 16:18
Ich wundere mich öfters wenn hier so über die
geschrieben wird
.
Gut, bin ja noch am Anfang, aber ich habe bis jetzt nicht wirklich Verlangen nach einer Zigarette gehabt. Kommt mir zwar in den Sinn und ist aber sofort vorbei.
Champix nehm ich noch 1/2 mittags
Macht mir auch nichts aus, wenn ich morgens den Aschenbecher von meinem Mann leere.
Hoffentlich kommt es bei mir nicht erst später
geschrieben wird
.Gut, bin ja noch am Anfang, aber ich habe bis jetzt nicht wirklich Verlangen nach einer Zigarette gehabt. Kommt mir zwar in den Sinn und ist aber sofort vorbei.
Champix nehm ich noch 1/2 mittags
Macht mir auch nichts aus, wenn ich morgens den Aschenbecher von meinem Mann leere.
Hoffentlich kommt es bei mir nicht erst später
Champix seit 11.11.08,NMR seit 22.11.08
16.12.2008 16:19
mach dir ma nich sone gedanken, grins, sei froh, daß das bei dir so ist!!!!bei mir gabs bisher auch noch keine wirklichen
angriffe und ich denke auch, daß ich davon verschont bleiben werde!!!hab zwar auch erst knapp 11 wochen, aber hab son gefühl, als ob ich glück haben werde

also immer schön optimistisch bleiben.....und die moppelgeschichte bekommen wir auch wieder hin

claudia
angriffe und ich denke auch, daß ich davon verschont bleiben werde!!!hab zwar auch erst knapp 11 wochen, aber hab son gefühl, als ob ich glück haben werde

also immer schön optimistisch bleiben.....und die moppelgeschichte bekommen wir auch wieder hin

claudia
NMR seit 03.10.2008
16.12.2008 16:45
So, jetzt habe ich mich auch hier mal durchgelesen.
Hier gibt es einen gravierenden Unterschied:
Der Rotwein in der Soße ist nur dann gefährlich, wenn der Alkoholabhängige ihn schmeckt oder aber bewusst zu sich nimmt!
Hierin liegt eine böste versteckte Gefahr.
Als Alki muss ich nachfragen, was in den Speisen enthalten ist oder im Zweifel die Finger davon lassen.
Diese Probleme hat weder der Nichtraucher noch der Nichtmehrraucher.
Seit diesem Eintrag hatte ich übrigens keine Schmachtattacke mehr! Im Urlaub war die Zigarette ganz weit weg, und das ist sie auch immer noch! Das
Suchtgedächtnis schlummert friedlich vor sich hin, obwohl ich z.Zt. Stress wegen viel zu viel Arbeit habe und ziemlich nervös bin.
Tja, Stefan, jeder Mensch ist zum Glück anders.
Aber ich habe halt gelernt, meine Suchtmittel und damit natürlich auch die Süchte zu akzeptieren; denn die habe ich nun mal an der Backe! Und die sind nicht heilbar, ich habe sie aber zum Stillstand gebracht. Und das ist gut so. Mich stören weder trinkende noch rauchende Menschen, und die tun mir auch nicht leid. Die rauchenden kann ich nur nicht mehr so gut riechen.
Liebe
**
**
Grüße
Anne
hmm
ich glaube, es wird nie aufhören.
nach ner zeit wird es vielleicht routine, die angriffe abzuwehren, aber es wird nie aufhören.
wie bei einem alkoholiker, für immer trocken. sobald ein bisschen rotwein in der soße ist, geht der spass von vorne los.
... daher denke ich, dass die Ex-Sucht nicht so schlimm ist, wie bei Ex-Alkoholikern, die rückfällig werden, wenn sie Weingeschmack in Soßen haben.
Hier gibt es einen gravierenden Unterschied:
Der Rotwein in der Soße ist nur dann gefährlich, wenn der Alkoholabhängige ihn schmeckt oder aber bewusst zu sich nimmt!
Hierin liegt eine böste versteckte Gefahr.
Als Alki muss ich nachfragen, was in den Speisen enthalten ist oder im Zweifel die Finger davon lassen.
Diese Probleme hat weder der Nichtraucher noch der Nichtmehrraucher.

Seit diesem Eintrag hatte ich übrigens keine Schmachtattacke mehr! Im Urlaub war die Zigarette ganz weit weg, und das ist sie auch immer noch! Das
Suchtgedächtnis schlummert friedlich vor sich hin, obwohl ich z.Zt. Stress wegen viel zu viel Arbeit habe und ziemlich nervös bin.
Ich bleibe Alkoholikerin und ich bleibe Raucherin.
Ich bin und bleibe abhängig! Und ich kann damit sehr gut leben.
Hi Anne,
schön, wenn Du das kannst. Für mich wäre die Aussage "Ich bin und bleibe abhängig" äusserst negativ.
Tja, Stefan, jeder Mensch ist zum Glück anders.

Aber ich habe halt gelernt, meine Suchtmittel und damit natürlich auch die Süchte zu akzeptieren; denn die habe ich nun mal an der Backe! Und die sind nicht heilbar, ich habe sie aber zum Stillstand gebracht. Und das ist gut so. Mich stören weder trinkende noch rauchende Menschen, und die tun mir auch nicht leid. Die rauchenden kann ich nur nicht mehr so gut riechen.
Liebe
**
**
Grüße
AnneNMR seit 4.7.07
Seit dem KEINE mehr!
Auch nicht diese
EINE!
Auch nicht diese
EINE! 16.12.2008 19:35
Hallo zusammen,
mein Freund ,seit 2 Jahren Nichtraucher bekommt heute noch eine
"Gänsehaut " beim Pausenkaffe.
Ist wie ein Rauchschwaden der durchs Fenster abzieht,das wars auch dann.
Gruss Bobby
mein Freund ,seit 2 Jahren Nichtraucher bekommt heute noch eine
"Gänsehaut " beim Pausenkaffe.

Ist wie ein Rauchschwaden der durchs Fenster abzieht,das wars auch dann.

Gruss Bobby
16.12.2008 19:39
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