Streß mit meinem Mann weil keinen Bock auf Feiern
Hallo Zusammen,
ich möchte jetzt kurz meinen Ärger loswerden...
Heute haben wir die Zusage für einen Hauskauf erhalten und sind sehr glücklich, daß wir dieses Objekt erwerben können. Zur Feier des Tages war geplant, in unserer Stammkneipe darauf einen zu heben. Wir - gut gelaunt und fröhlich - waren ca. 1 Stunde vor Ort, als mich der Schmachter meines Lebens überkam. Der erste seit 17 Tagen und 428 nicht gerauchten Zigaretten - wohlweislich erwähnt.
Hinzu kommt, daß wir uns mit Freunden meines Mannes getroffen haben, mit denen ich zwar gute Miene zum bösen Spiel mache, aber mich nicht so recht wohlfühle. Ergo: Irgendwann kam bei mir nicht schlechte, aber recht nachdenkliche Laune auf, was mein Mann als kein Bock auf Feiern interpretierte (Wirkte sicherlich auch so) und mich auf dem Heimweg vom Feinsten runterputzte, wo ich denn meine Prioritäten setze und überhaupt, ich solle doch sagen, wenn ich keinen Bock zum Weggehen hätte.
Im ersten Moment dachte ich: Mich trifft der Schlag!Dann nach einiger Diskussionzeit fühlte ich mich völlig klein, dick, dumm und häßlich, total überzeugt, ich hätte den Bock geschossen und er ist berechtigt, sich so zu fühlen. Im Moment bin ich allerdings wieder megasauer und ärgere mich, mir von dem Nikotinteufel diesen Abend versauen zu lassen. Schatzemann liegt im Bett und schläft den Schlaf der Gerechten und ich denke darüber nach, zuzr Tanke zu fahren und mir Fluppen zu kaufen, um endlich aus dieser besch.... Gefühlslage zu kommen.
Kenne mich gerade selbst nicht wieder.
Habt Ihr das schonmal erlebt? Blebt das so mit dem Schmachter, sobald man in eine Kneipe geht?
Karneval auf der Straße war überhaupt kein Problem, muß ich dazu sagen...
ich möchte jetzt kurz meinen Ärger loswerden...
Heute haben wir die Zusage für einen Hauskauf erhalten und sind sehr glücklich, daß wir dieses Objekt erwerben können. Zur Feier des Tages war geplant, in unserer Stammkneipe darauf einen zu heben. Wir - gut gelaunt und fröhlich - waren ca. 1 Stunde vor Ort, als mich der Schmachter meines Lebens überkam. Der erste seit 17 Tagen und 428 nicht gerauchten Zigaretten - wohlweislich erwähnt.
Hinzu kommt, daß wir uns mit Freunden meines Mannes getroffen haben, mit denen ich zwar gute Miene zum bösen Spiel mache, aber mich nicht so recht wohlfühle. Ergo: Irgendwann kam bei mir nicht schlechte, aber recht nachdenkliche Laune auf, was mein Mann als kein Bock auf Feiern interpretierte (Wirkte sicherlich auch so) und mich auf dem Heimweg vom Feinsten runterputzte, wo ich denn meine Prioritäten setze und überhaupt, ich solle doch sagen, wenn ich keinen Bock zum Weggehen hätte.
Im ersten Moment dachte ich: Mich trifft der Schlag!Dann nach einiger Diskussionzeit fühlte ich mich völlig klein, dick, dumm und häßlich, total überzeugt, ich hätte den Bock geschossen und er ist berechtigt, sich so zu fühlen. Im Moment bin ich allerdings wieder megasauer und ärgere mich, mir von dem Nikotinteufel diesen Abend versauen zu lassen. Schatzemann liegt im Bett und schläft den Schlaf der Gerechten und ich denke darüber nach, zuzr Tanke zu fahren und mir Fluppen zu kaufen, um endlich aus dieser besch.... Gefühlslage zu kommen.
Kenne mich gerade selbst nicht wieder.
Habt Ihr das schonmal erlebt? Blebt das so mit dem Schmachter, sobald man in eine Kneipe geht?
Karneval auf der Straße war überhaupt kein Problem, muß ich dazu sagen...
10.02.2008 01:26
Oh jaaaaaaaa, das kennen wir alle
Noch heute, nach fast 3 Monaten rauchfrei überkommen mich solche Momente. Diese Situation, die du beschrieben hast, wird nicht die letzte von solcher Art sein, befürchte ich
Das sind meiner Meinung nach die härtesten Proben, auf die wir auf unseren Weg zum Nichtraucher gestellt werden und man muss immer wieder dagegen ankämpfen, aber es gibt Hoffnung: solche Momente werden weniger und man wird immer stärker dagegen. Wer Nichtraucher werden will, muss leider geduldig sein. Ich hatte auch ein paar Probleme mit meinen Freund, wir haben dann viel darüber geredet und er versteht immer mehr, dass ich gar nicht schuldig bin, wenn ich überreagiere, traurig oder schlecht gelaunt bin, sondern dass das im wahrsten Sinne Entzugserscheinungen einer nicht zu unterschätzenden Droge ist. Jetzt drückt er öfter mal ein Auge zu, was meinen Weg sehr erleichtert.
Lass dich nicht vom Nikotin-
verarschen und bleib stark. Du wirst dich sonst totärgern und dann gehörst du zu den vielen rückfällig gewordenen Aufhörern und der ganze Stress war umsonst. Schau doch mal, wieviele Tage du schon geschaffst hast. Lass dir das doch nicht kaputt machen und übrigens Herzlichen Glückwunsch zum neuen Haus
Ich sterbe vor Neid

Noch heute, nach fast 3 Monaten rauchfrei überkommen mich solche Momente. Diese Situation, die du beschrieben hast, wird nicht die letzte von solcher Art sein, befürchte ich
Das sind meiner Meinung nach die härtesten Proben, auf die wir auf unseren Weg zum Nichtraucher gestellt werden und man muss immer wieder dagegen ankämpfen, aber es gibt Hoffnung: solche Momente werden weniger und man wird immer stärker dagegen. Wer Nichtraucher werden will, muss leider geduldig sein. Ich hatte auch ein paar Probleme mit meinen Freund, wir haben dann viel darüber geredet und er versteht immer mehr, dass ich gar nicht schuldig bin, wenn ich überreagiere, traurig oder schlecht gelaunt bin, sondern dass das im wahrsten Sinne Entzugserscheinungen einer nicht zu unterschätzenden Droge ist. Jetzt drückt er öfter mal ein Auge zu, was meinen Weg sehr erleichtert.Lass dich nicht vom Nikotin-
verarschen und bleib stark. Du wirst dich sonst totärgern und dann gehörst du zu den vielen rückfällig gewordenen Aufhörern und der ganze Stress war umsonst. Schau doch mal, wieviele Tage du schon geschaffst hast. Lass dir das doch nicht kaputt machen und übrigens Herzlichen Glückwunsch zum neuen Haus
Ich sterbe vor Neid

10.02.2008 06:02
Hallo schwarzkuh
,
solch mancher Situation kenne ich auch nur zu gut...War/bin öfters mal gereizt wie tzau-für Nichtraucher(mein Freund)ohne jeglichen Grund..
Ich verstehe mich selber nich,was mich da immer reitet,des kann von einer Minute auf dem nächsten sein..Aber da hat maritschke wohl Recht-des sind diese"Mutproben",wo uns die Nikotin
rausfordern...
Ich hatte auch mal Minuten,da hätt ich alles für nur eine Kippe getan-aber die vergingen(was kaum zu glauben war)wie sie kamen...
Ich wünsche Dir einen wunderschönen Sonntag
:
Gruß Eni
,solch mancher Situation kenne ich auch nur zu gut...War/bin öfters mal gereizt wie tzau-für Nichtraucher(mein Freund)ohne jeglichen Grund..

Ich verstehe mich selber nich,was mich da immer reitet,des kann von einer Minute auf dem nächsten sein..Aber da hat maritschke wohl Recht-des sind diese"Mutproben",wo uns die Nikotin
rausfordern...
Ich hatte auch mal Minuten,da hätt ich alles für nur eine Kippe getan-aber die vergingen(was kaum zu glauben war)wie sie kamen...

Ich wünsche Dir einen wunderschönen Sonntag
:Gruß Eni
Kaltentzüglerin seit 1.1.08
10.02.2008 09:50
Hallo schwarzkuh,
erst mal meinen
lichen Glückwunsch zum Hauskauf...
Ich habe beim Lesen den Eindruck gewonnen, dass in diesem Falle die
Teufelchen
nicht die alleinige „Schuld“ haben.
Vorsicht ist die Mutter im Porzellanschrank.... 
Aber in Stress-Situation schlagen
sie
natürlich gerne zu und versuchen uns einzureden, dass sich mit Zigarette alles viel leichter ertragen lässt...
...Ist das nicht merkwürdig? Warum ist das so? Welche geheimnisvolle Macht treibt Raucherinnen und Raucher dazu, jahrelang täglich hunderte Male Rauch einzuatmen und dabei die augenfällige, logische, jedem Kind einleuchtende Konsequenz der Schädigung des eigenen Organismus samt allen unangenehmen, schmerzhaften und sogar tödlichen Folgen zu ignorieren? („Das ist aber ein sehr langer Satz,“ bemerkte meine Frau, als sie das Manuskript las. Ich weiß. Lesen Sie ihn ruhig noch einmal.)
...Kaum mit dem Rauch aufgenommen, wird Nikotin von einem Teil des Gehirns begrüßt wie ein Gast, der wertvolle Geschenke bringt. Während in diesem Gehirnareal der Gast willkommen geheißen wird, versuchen alle anderen Bereiche des Gehirns gemeinsam mit vielen anderen Körperfunktionen die vermeintlich wertvollen Geschenke so schnell wie möglich wieder loszuwerden, da dort glücklicherweise erkannt wird, dass die Mitbringsel eine Menge Schaden anrichten.
(Auszüge aus dem Buch „Die Rauchgiftfalle“.)
Eins ist sicher: wenn Du zur Tanke fährst und Deinen bisherigen Erfolg wegwirfst, wirst Du Dich nicht besser fühlen...
Ich hoffe für Dich, dass Du es nicht getan hast und wünsche Dir einen entspannten Sonntag.

LG
Anne
erst mal meinen
lichen Glückwunsch zum Hauskauf...Ich habe beim Lesen den Eindruck gewonnen, dass in diesem Falle die
Teufelchen
nicht die alleinige „Schuld“ haben....Hinzu kommt, daß wir uns mit Freunden meines Mannes getroffen haben, mit denen ich zwar gute Miene zum bösen Spiel mache, aber mich nicht so recht wohlfühle....
Vorsicht ist die Mutter im Porzellanschrank.... 
Aber in Stress-Situation schlagen
sie
natürlich gerne zu und versuchen uns einzureden, dass sich mit Zigarette alles viel leichter ertragen lässt......Ist das nicht merkwürdig? Warum ist das so? Welche geheimnisvolle Macht treibt Raucherinnen und Raucher dazu, jahrelang täglich hunderte Male Rauch einzuatmen und dabei die augenfällige, logische, jedem Kind einleuchtende Konsequenz der Schädigung des eigenen Organismus samt allen unangenehmen, schmerzhaften und sogar tödlichen Folgen zu ignorieren? („Das ist aber ein sehr langer Satz,“ bemerkte meine Frau, als sie das Manuskript las. Ich weiß. Lesen Sie ihn ruhig noch einmal.)
...Kaum mit dem Rauch aufgenommen, wird Nikotin von einem Teil des Gehirns begrüßt wie ein Gast, der wertvolle Geschenke bringt. Während in diesem Gehirnareal der Gast willkommen geheißen wird, versuchen alle anderen Bereiche des Gehirns gemeinsam mit vielen anderen Körperfunktionen die vermeintlich wertvollen Geschenke so schnell wie möglich wieder loszuwerden, da dort glücklicherweise erkannt wird, dass die Mitbringsel eine Menge Schaden anrichten.
(Auszüge aus dem Buch „Die Rauchgiftfalle“.)
Eins ist sicher: wenn Du zur Tanke fährst und Deinen bisherigen Erfolg wegwirfst, wirst Du Dich nicht besser fühlen...
Ich hoffe für Dich, dass Du es nicht getan hast und wünsche Dir einen entspannten Sonntag.

LG

Anne
NMR seit 4.7.07
Ich wünsche allen viel Erfolg!
Ich wünsche allen viel Erfolg!10.02.2008 10:18
Ich bin nicht zur Tanke gefahren
Statt dessen habe ich meinem Mann eine E-Mail geschrieben und meine Situation erklärt. Er sagt, wir kriegen das hin. Ob er den Sucht- und Entzugsfaktor begreift weiß ich nicht...
Was mich sehr erschreckt ist dieser Kontrollverlust vor mir selbst. Ich bin erwachsen, groß, mit gutem sozialen Netzwerk, eigenverdienend und ziemlich glücklich. Aber eben auch süchtig. Das zu erkennen fällt nicht so leicht wie ich dachte
Bin sehr froh für Eure Unterstützung. Vielen Dank für die Glückwünsche zum Haus. Wieder ein Grund mehr, den
nicht mehr in meinen Kopf zu lassen. Ich wünsche Euch einen tollen Sonntag und bin dankbar für dieses Forum und die menschen, die es gestalten 
Was mich sehr erschreckt ist dieser Kontrollverlust vor mir selbst. Ich bin erwachsen, groß, mit gutem sozialen Netzwerk, eigenverdienend und ziemlich glücklich. Aber eben auch süchtig. Das zu erkennen fällt nicht so leicht wie ich dachte
Bin sehr froh für Eure Unterstützung. Vielen Dank für die Glückwünsche zum Haus. Wieder ein Grund mehr, den
nicht mehr in meinen Kopf zu lassen. Ich wünsche Euch einen tollen Sonntag und bin dankbar für dieses Forum und die menschen, die es gestalten 
10.02.2008 11:17
Juchhuuuuuuuuuu.......
ich freue mich, dass Du nicht zur Tanke gefahren bist. Super!!!

Ja, diese Erkenntnis lässt sich nicht so einfach zugeben...die Erklärung „es handelt sich um eine schlechte Angewohnheit“ ist weniger brutal.
Aber der Mut zu dieser Erkenntnis ist eine ganz wichtige Voraussetzung für’ s Aufhören.
Ich drücke Dir alle Daumen. Du schaffst das!

LG
Anne
ich freue mich, dass Du nicht zur Tanke gefahren bist. Super!!!

...Aber eben auch süchtig. Das zu erkennen fällt nicht so leicht wie ich dachte
Ja, diese Erkenntnis lässt sich nicht so einfach zugeben...die Erklärung „es handelt sich um eine schlechte Angewohnheit“ ist weniger brutal.
Aber der Mut zu dieser Erkenntnis ist eine ganz wichtige Voraussetzung für’ s Aufhören.
Ich drücke Dir alle Daumen. Du schaffst das!
LG

Anne
NMR seit 4.7.07
Ich wünsche allen viel Erfolg!
Ich wünsche allen viel Erfolg!10.02.2008 11:28
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