Wie lange noch???
Hi,
ich bin irgendwie zufällig auf dieses Forum gestoßen. Bei meinen zahlreichen Versuchen Tips / Hilfe… im Internet zu finden bin ich scheinbar immer vorbeigesurft.
Fast alle Webseiten die man auf abhieb über Google etc. findet wollen nur an Dir Geld verdienen und Dir nicht helfen. Außerdem war ich nach jeder „Nichtrauchersuche“ im Internet betrübter als vorher…und enttäuscht, dass von allen Seiten „aufhören“ gefordert wird aber fast alle Seiten (die ich kenne) absolut nichts bringen (Es ist ungesund … hör mal lieber auf [Gähn…, anzünd…]) oder nur das Geld, das man dann nicht mehr für Kippen ausgibt auf ihrem Konto sehen wollen!
Ich habe am 31.10.07 aufgehört mit Rauchen.
Ich habe den Ausstieg mit Champix versucht. – stimmt nicht ganz; ich wollte bei einer Feier noch mal so richtig qualmen und hab mir eine nach der anderen angesteckt – ich dachte mir „vielleicht wird dir ja mal so richtig schlecht von diesen dingern…“ (war aber nix) zuhause wollte ich dann die letzte rauchen. Am nächsten Tag kam dann der Hammer. Abends war ich dann absolut fertig, den Tränen nahe… Erstmal noch eine geschnorrt – war die lecker !
Am nächsten Tag habe ich dann versucht mit Champix dem Glimmstengel zu entsagen.
Hab 3 Wochen ziemlich unter den Nebenwirkungen vom besagten Mittel gelitten und es dann abgesetzt. Ich bin nach wie vor nicht davon überzeugt, dass mir Vareniclin was gebracht hat.
Seit dem sind über 100 Tage vergangen und ich quäle mich jeden verdammten Tag mit dieser Sucht herum. Jeden Tag würde ich mir am liebsten wieder eine anstecken, habe teilweise depressionsähnliche Zustände (früher war alles besser, mit rauchen war ich VIEL glücklicher…).
Ich quäle mich von einem Zeitpunkt zum anderen, die lt. Web etc. Änderungen anzeigen sollen. – „Nach 4 Wochen lässt der Druck nach“, „nach 100 Tagen wird’s besser“…
Nun sind´s schon 111 Tage, fast 1800 Kippen, 10 Kilo… und ich würde mich am liebsten meinen Kollegen, die an mir vorbei zum rauchen gehen anschließen. Wann wird der Kloß im Hals kleiner, oder verabschiedet sich ganz. Ich bin mir nicht sicher, wie lange ich gegen diesen Teufel auf meiner Schulter ankämpfen kann.
Vor über 3 Monaten habe ich die Zahl der Zigaretten verringert, bis ich halt zum Schluss nur noch eine am Abend geraucht habe. Sooooo oft denke ich mir, dass die Tage, an denen ich eine, nur eine einzige geraucht habe besser waren, dass ich zu dieser Zeit noch besser drauf war ……. Ich könnte mir doch leichte, ultraultraleichte besorgen und nur eine am Abend rauchen, dann wird’s besser. Bis jetzt konnte ich noch widerstehen ich weiß aber nicht, wie lange noch. Ich finde auch die Kommentart von manchen NMR doof, die meinen, dass bei ihnen schon nach ein paar Tagen von der Sucht nichts mehr übrig war, dass ihnen das ganze gar nichts mehr bedeutet….. Ich fühle mich durch solche Aussagen nicht besser, im Gegenteil – ich denke natürlich warum ICH noch immer den Suchtteufel als ständigen Begleiter habe, der Teilweise schon morgens bei der Fahrt in die Arbeit überfällt.
Übermorgen habe ich Geburtstag und am Sa. möchte ich ein wenig feiern! – Mein erster Geburtstag als NMR seit 16 oder 17 Jahren – ob das mal gut geht!? Glücklich bin ich jedenfalls nicht!
Die Frage was tun, wie lange noch, was kann ich tun, wie lange noch……………. Wie lange noch, was soll ich tun …. Lass ich mal lieber, da ich wie schon gesagt nicht hören will, dass es euch schon vor mir nichts mehr bedeutet hat…… das zieht mich nur noch mehr runter!
So, jetzt habe ich aber viel gesülzt.
Ist evtl. ein bisschen viel, und ein bisschen viel durcheinander aber sonst kann ich auch mit niemand drüber reden, der mich nur annähernd versteht.
Meine Lebensgefährtin ist zwar fast immer für mich da, aber die Sie noch nie geraucht hat versteht sie mich halt gar nicht!
Ausserdem ist dies das erste Mal, dass ich mich im Web aktiv in einem NMR-Forum beteilige und nicht nur die Posts, hilferufe, gutgemeineten aber sinnlosen ratschläge.... anderer lese.
Und somit musste halt auch vieles einfach nur mal raus.
Bis denn
@
ich bin irgendwie zufällig auf dieses Forum gestoßen. Bei meinen zahlreichen Versuchen Tips / Hilfe… im Internet zu finden bin ich scheinbar immer vorbeigesurft.
Fast alle Webseiten die man auf abhieb über Google etc. findet wollen nur an Dir Geld verdienen und Dir nicht helfen. Außerdem war ich nach jeder „Nichtrauchersuche“ im Internet betrübter als vorher…und enttäuscht, dass von allen Seiten „aufhören“ gefordert wird aber fast alle Seiten (die ich kenne) absolut nichts bringen (Es ist ungesund … hör mal lieber auf [Gähn…, anzünd…]) oder nur das Geld, das man dann nicht mehr für Kippen ausgibt auf ihrem Konto sehen wollen!
Ich habe am 31.10.07 aufgehört mit Rauchen.
Ich habe den Ausstieg mit Champix versucht. – stimmt nicht ganz; ich wollte bei einer Feier noch mal so richtig qualmen und hab mir eine nach der anderen angesteckt – ich dachte mir „vielleicht wird dir ja mal so richtig schlecht von diesen dingern…“ (war aber nix) zuhause wollte ich dann die letzte rauchen. Am nächsten Tag kam dann der Hammer. Abends war ich dann absolut fertig, den Tränen nahe… Erstmal noch eine geschnorrt – war die lecker !
Am nächsten Tag habe ich dann versucht mit Champix dem Glimmstengel zu entsagen.
Hab 3 Wochen ziemlich unter den Nebenwirkungen vom besagten Mittel gelitten und es dann abgesetzt. Ich bin nach wie vor nicht davon überzeugt, dass mir Vareniclin was gebracht hat.
Seit dem sind über 100 Tage vergangen und ich quäle mich jeden verdammten Tag mit dieser Sucht herum. Jeden Tag würde ich mir am liebsten wieder eine anstecken, habe teilweise depressionsähnliche Zustände (früher war alles besser, mit rauchen war ich VIEL glücklicher…).
Ich quäle mich von einem Zeitpunkt zum anderen, die lt. Web etc. Änderungen anzeigen sollen. – „Nach 4 Wochen lässt der Druck nach“, „nach 100 Tagen wird’s besser“…
Nun sind´s schon 111 Tage, fast 1800 Kippen, 10 Kilo… und ich würde mich am liebsten meinen Kollegen, die an mir vorbei zum rauchen gehen anschließen. Wann wird der Kloß im Hals kleiner, oder verabschiedet sich ganz. Ich bin mir nicht sicher, wie lange ich gegen diesen Teufel auf meiner Schulter ankämpfen kann.
Vor über 3 Monaten habe ich die Zahl der Zigaretten verringert, bis ich halt zum Schluss nur noch eine am Abend geraucht habe. Sooooo oft denke ich mir, dass die Tage, an denen ich eine, nur eine einzige geraucht habe besser waren, dass ich zu dieser Zeit noch besser drauf war ……. Ich könnte mir doch leichte, ultraultraleichte besorgen und nur eine am Abend rauchen, dann wird’s besser. Bis jetzt konnte ich noch widerstehen ich weiß aber nicht, wie lange noch. Ich finde auch die Kommentart von manchen NMR doof, die meinen, dass bei ihnen schon nach ein paar Tagen von der Sucht nichts mehr übrig war, dass ihnen das ganze gar nichts mehr bedeutet….. Ich fühle mich durch solche Aussagen nicht besser, im Gegenteil – ich denke natürlich warum ICH noch immer den Suchtteufel als ständigen Begleiter habe, der Teilweise schon morgens bei der Fahrt in die Arbeit überfällt.
Übermorgen habe ich Geburtstag und am Sa. möchte ich ein wenig feiern! – Mein erster Geburtstag als NMR seit 16 oder 17 Jahren – ob das mal gut geht!? Glücklich bin ich jedenfalls nicht!
Die Frage was tun, wie lange noch, was kann ich tun, wie lange noch……………. Wie lange noch, was soll ich tun …. Lass ich mal lieber, da ich wie schon gesagt nicht hören will, dass es euch schon vor mir nichts mehr bedeutet hat…… das zieht mich nur noch mehr runter!
So, jetzt habe ich aber viel gesülzt.
Ist evtl. ein bisschen viel, und ein bisschen viel durcheinander aber sonst kann ich auch mit niemand drüber reden, der mich nur annähernd versteht.
Meine Lebensgefährtin ist zwar fast immer für mich da, aber die Sie noch nie geraucht hat versteht sie mich halt gar nicht!
Ausserdem ist dies das erste Mal, dass ich mich im Web aktiv in einem NMR-Forum beteilige und nicht nur die Posts, hilferufe, gutgemeineten aber sinnlosen ratschläge.... anderer lese.
Und somit musste halt auch vieles einfach nur mal raus.
Bis denn
@
20.02.2008 09:50
Hallo Morpheus,
also erst einmal ein ganz dickes Lob, dass du trotz all dieser Schmachtattacken durchgehalten hast - das ist nicht selbstverständlich!
Ich kann dich sehr gut verstehen. Es ist nicht leicht, jeden Tag so stark gegen die Sucht kämpfen zu müssen. Aber ich denke, um diesen Kampf auch gewinnen zu können, müssen wir wissen, gegen was wir eigentlich ankämpfen:
Diesen Auszug habe ich aus www.wikipedia.de, einfach mal den Suchbegriff "Sucht" oder "Nikotinsucht" eingeben. Dort stehen noch viel mehr Informationen.
Ich weiß, diese Informationen sind theoretisch ganz praktisch, aber praktisch eher theoretisch - nur, umsetzen musst du das ganz alleine! Kampf und Schmerz gehen mit dem Lernprozess einher, den wir erfahrend durchmachen.
Du bist stark, viel stärker als du vielleicht denkst - sonst wärst du nicht bereits seit dem 31.10.07 rauchfrei. Versuche, deinen "inneren Frieden" zu finden und akzeptiere die Sucht - dann wirst du sicher auch einen Weg heraus finden.
Ich drücke dir ganz fest die Daumen. Du kannst sicher sein, dass du hier immer verstanden wirst.
Lg,
Sweety
also erst einmal ein ganz dickes Lob, dass du trotz all dieser Schmachtattacken durchgehalten hast - das ist nicht selbstverständlich!
Ich kann dich sehr gut verstehen. Es ist nicht leicht, jeden Tag so stark gegen die Sucht kämpfen zu müssen. Aber ich denke, um diesen Kampf auch gewinnen zu können, müssen wir wissen, gegen was wir eigentlich ankämpfen:
Der Begriff Abhängigkeit (umgangssprachlich: Sucht) im steht in der Medizin und klinischen Psychologie für das unabweisbare Verlangen nach bestimmten Stoffen oder Verhaltensformen, durch die ein kurzfristig befriedigender Erlebniszustand erreicht wird. Diesem Verlangen werden nach Verständnis der Weltgesundheitsorganisation die Kräfte des Verstandes untergeordnet. Es beeinträchtigt die freie Entfaltung einer Persönlichkeit und kann die sozialen Bindungen und die sozialen Chancen eines Individuums beeinträchtigen oder zerstören, was sehr häufig der Fall ist. Abhängigkeit wird von der WHO als Krankheit eingestuft [1]und nicht als Willens- oder Charakterschwäche.
„Nikotin ist eine der am schnellsten süchtig machenden Substanzen. Es hat nicht nur psychostimulierende Wirkungen wie Kokain oder Amphetamin, sondern stößt im Gehirn die gesamte Breite der Neuromodulatoren an und wirkt wie der Dirigent in einem Konzert auf viele Instrumente ein“.
Außerdem bestehe eine enge räumliche Beziehung zum dopaminergen Belohnungssystem, einer entwicklungsgeschichtlich entscheidenden Struktur. Sie wirkt auf Funktionen wie Essen, Trinken und Sexualität, die notwendig sowohl für die Existenz des einzelnen Menschen als auch für das Überleben der Art sind. Beim Rauchen belohnt sich der Mensch also ebenso wie bei der Ausführung existentieller Handlungen.
Weitere Entzugserscheinungen entstehen dadurch, dass die ständige Stimulierung des Belohnungssystems durch das Nikotin ausbleibt. Sie können sich durch Gereiztheit, Ungeduld, Aggressivität, schlechte Laune bis hin zu Depression und Konzentrationsstörungen äußern. Dieser Zustand kann Monate andauern und ist einer der Hauptgründe dafür, dass Ex-Raucher wieder rückfällig werden.
Den meisten Menschen ist nicht bewusst, dass die Abhängigkeit vom Nikotin der von sogenannten „harten Drogen“ wie Heroin und Kokain im Wesentlichen vergleichbar ist, wenn sie in vergleichbarem Maße und vergleichbarer Weise eingenommen werden. In den anderen Entzugserscheinungen können sich die verschiedenen Substanzen stark unterscheiden. Darum ist der Entzug von Nikotin genauso ernst zu nehmen, wie der von jeder anderen vergleichbaren Droge. Am Anfang steht, wie bei jeder Abhängigkeit, die Krankheitseinsicht. Erst wer begriffen hat, dass er nicht nur eine schlechte Angewohnheit hat, die ihn über kurz oder lang krank machen wird, sondern tatsächlich drogensüchtig ist, wird bereit sein, den Entzug zu beginnen, und ihn so ernst nehmen, dass er auch gelingt.
Diesen Auszug habe ich aus www.wikipedia.de, einfach mal den Suchbegriff "Sucht" oder "Nikotinsucht" eingeben. Dort stehen noch viel mehr Informationen.
Ich weiß, diese Informationen sind theoretisch ganz praktisch, aber praktisch eher theoretisch - nur, umsetzen musst du das ganz alleine! Kampf und Schmerz gehen mit dem Lernprozess einher, den wir erfahrend durchmachen.
Als Nikotinkonsumenten können wir unser sehnendes Verlangen nach Nikotin nicht ändern. Doch selbst wenn wir dieses Verlangen nach Nikotin nicht ändern können, können wir es hinnehmen. Die Wahrheit ist, daß wir unseren Wiederholungszwang nicht los werden, bis wir unser Sehnen nach Nikotin hinnehmen können. Wenn wir beschließen, das Verlangen nicht hinzunehmen, konsumieren wir Nikotin.
Du bist stark, viel stärker als du vielleicht denkst - sonst wärst du nicht bereits seit dem 31.10.07 rauchfrei. Versuche, deinen "inneren Frieden" zu finden und akzeptiere die Sucht - dann wirst du sicher auch einen Weg heraus finden.
Ich drücke dir ganz fest die Daumen. Du kannst sicher sein, dass du hier immer verstanden wirst.

Lg,
Sweety
20.02.2008 10:30 | geändert: 20.02.2008 10:32
hilfe morpheus 
ich hoffe, du fühlst dich jetzt etwas besser. sich etwas von der seele schreiben, bringt zumindest mal kurzfristig erleichterung.
ich kann dich so gut verstehen. auch ich komme mir manchmal vor wie eine ausserirdische. nach dieser langen zeit, scheint es sehr vielen schon sehr gut zu gehen, nur ich süchtl noch durch die gegend. vorige woche habe ich mir ein räucherstäbchen angezündet. mit meinem näschen "gierig" diesen rauch eingezogen. nur ein zug so ein tiefer - was für eine gedankliche erleichterung! SHIT !! es vergeht kein tag an dem ich nicht an diese ekligen glimmstengel denke.
eine ganz und gar grauenhafte SUCHT.
trotzdem morpheus, freiwillig zünde ich mir NIE mehr eine an. (lust hätte ich auf eine die so groß ist, dass ich sie kaum halten kann
)
ein patentrezept für die totale glückseligkeit ohne ziggis kann ich dir leider auch nicht anbieten.
also, sind wir keine weicheier
und kämpfen weiter 
auf das wir endlich erleuchtet werden
ironische humorvolle grüße
christa
nmr seit : 17.09.2007
.

ich hoffe, du fühlst dich jetzt etwas besser. sich etwas von der seele schreiben, bringt zumindest mal kurzfristig erleichterung.
ich kann dich so gut verstehen. auch ich komme mir manchmal vor wie eine ausserirdische. nach dieser langen zeit, scheint es sehr vielen schon sehr gut zu gehen, nur ich süchtl noch durch die gegend. vorige woche habe ich mir ein räucherstäbchen angezündet. mit meinem näschen "gierig" diesen rauch eingezogen. nur ein zug so ein tiefer - was für eine gedankliche erleichterung! SHIT !! es vergeht kein tag an dem ich nicht an diese ekligen glimmstengel denke.
eine ganz und gar grauenhafte SUCHT.
trotzdem morpheus, freiwillig zünde ich mir NIE mehr eine an. (lust hätte ich auf eine die so groß ist, dass ich sie kaum halten kann
)ein patentrezept für die totale glückseligkeit ohne ziggis kann ich dir leider auch nicht anbieten.
also, sind wir keine weicheier
und kämpfen weiter auf das wir endlich erleuchtet werden

ironische humorvolle grüße
christa
nmr seit : 17.09.2007
.
20.02.2008 11:10
Hallo Morpheus,
ich habe nur wenige Tage mehr als MNR (Rauchstopp am 24.10.07) von daher etwa mit Dir vergleichbare Zeit.
Ich muss Dir sagen, nach meiner Meinung bist Du irgendwie im Kopf nicht so bereit gewesen das Qualmen aufzugeben wie ich.
Du siehst in Deiner Beschreibung nur das was Dir "entgeht" (nur eine, Kollegen gehen rauchen, vermutlich qualmen in Kneipe) aber nicht was Du gewonnen hast. Also ich spüre deutlich mehr Luft, besseren Geruchsinn, bessere Kondition, mehr Lebensqualität.
Ich muss nicht mehr darüber nachdenken wielange ich beim Flug nicht rauchen darf, ich muss nicht in der Kneipe bei dem Scheisswetter vor die Tür, zum Skifahren brauche ich nicht mehr ausrechnen wieviel Packungen ich für eine Woche mitnehmen muss. Ich kann problemlos 10km joggen ohne Sauerstoffzelt. Und die 10KG die Du beschreibst habe ich mit Disziplin auch nicht.
Ich muss Dir sagen, ich bin hier in diesem Forum der, der etwas härter schreibt als einige andere.
ABER MANN ÜBERLEG DOCH MAL, DU HAST ÜBER 100 TAGE DURCHGEHALTEN. ES WIRD SCHON NOCH BESSER, BEIM EINEN SCHNELLER BEIM ANDEREN ETWAS SPÄTER.
100 TAGE DAS HÄTTEST DU DIR AM 20.10.2007 NIE VORSTELLEN KÖNNEN ===>>>>>> SEH DOCH MAL DAS POSITIVE UND NICHT DAS NEGATIVE
DONG DONG DONG, hau Dir mal vor die Birne, über 100 Tage, das schlimmste ist überstanden, glaub mir es wird auch bei Dir besser.
Wölfchen
ich habe nur wenige Tage mehr als MNR (Rauchstopp am 24.10.07) von daher etwa mit Dir vergleichbare Zeit.
Ich muss Dir sagen, nach meiner Meinung bist Du irgendwie im Kopf nicht so bereit gewesen das Qualmen aufzugeben wie ich.
Du siehst in Deiner Beschreibung nur das was Dir "entgeht" (nur eine, Kollegen gehen rauchen, vermutlich qualmen in Kneipe) aber nicht was Du gewonnen hast. Also ich spüre deutlich mehr Luft, besseren Geruchsinn, bessere Kondition, mehr Lebensqualität.
Ich muss nicht mehr darüber nachdenken wielange ich beim Flug nicht rauchen darf, ich muss nicht in der Kneipe bei dem Scheisswetter vor die Tür, zum Skifahren brauche ich nicht mehr ausrechnen wieviel Packungen ich für eine Woche mitnehmen muss. Ich kann problemlos 10km joggen ohne Sauerstoffzelt. Und die 10KG die Du beschreibst habe ich mit Disziplin auch nicht.
Ich muss Dir sagen, ich bin hier in diesem Forum der, der etwas härter schreibt als einige andere.
ABER MANN ÜBERLEG DOCH MAL, DU HAST ÜBER 100 TAGE DURCHGEHALTEN. ES WIRD SCHON NOCH BESSER, BEIM EINEN SCHNELLER BEIM ANDEREN ETWAS SPÄTER.
100 TAGE DAS HÄTTEST DU DIR AM 20.10.2007 NIE VORSTELLEN KÖNNEN ===>>>>>> SEH DOCH MAL DAS POSITIVE UND NICHT DAS NEGATIVE
DONG DONG DONG, hau Dir mal vor die Birne, über 100 Tage, das schlimmste ist überstanden, glaub mir es wird auch bei Dir besser.
Wölfchen
Champix 19.10.2007 NMR 24.10.2007 Champix frei 29.11.07
20.02.2008 11:31
So, lasst es Euch gut gehen und mit den besten Wünschen von mir, dem, der NMR sein darf.
Hallo,
mir scheint, Dir könnte eine bessere Positionierung gut tun.
Wenn Du es so lange mit dem Willen schaffst, ist diese Überlegung es vielleicht wert. Möglicherweise ergibt sich für Dich daraus eine Entlastung und ein Geschehen-Lassen.
Lieben Gruß
Christian
20.02.2008 12:11
Juhuuuuu........
WILLKOMMEN IM CLUB DER NMR !!!!
Ich kann da Wölfchen nur RECHT geben....
du hast dein NMR vom Kopf her noch nicht soo wirklich abgeschlossen....!!!
Aber "Hut" ab, das Du es trotzdem geschafft hast...!!!
Er ist RICHTIG.....du mußt auch mal die POSITIVEN Sachen am NMR sehen....und eigenlich gibt es nur POSITIVE!!
Auch ich habe zwanzig Jahre geraucht und mußte, wie alle hier,
den nich immer einfachen WEG zum NMR gehen....
Aber dieser WEG lohnt sich.... !!!!
ICH SCHWÖRE

Und mit dem Forum hast du immer jemanden der dir den Rücken stärkt und Dich unterstützt....
Also
DONG DONG DONG.....
LG
et Manu
WILLKOMMEN IM CLUB DER NMR !!!!
Ich kann da Wölfchen nur RECHT geben....
du hast dein NMR vom Kopf her noch nicht soo wirklich abgeschlossen....!!!
Aber "Hut" ab, das Du es trotzdem geschafft hast...!!!
Er ist RICHTIG.....du mußt auch mal die POSITIVEN Sachen am NMR sehen....und eigenlich gibt es nur POSITIVE!!
Auch ich habe zwanzig Jahre geraucht und mußte, wie alle hier,
den nich immer einfachen WEG zum NMR gehen....
Aber dieser WEG lohnt sich.... !!!!
ICH SCHWÖRE

Und mit dem Forum hast du immer jemanden der dir den Rücken stärkt und Dich unterstützt....
Also
DONG DONG DONG.....

LG
et Manu
Seit 28.10.2007 NMR
20.02.2008 13:17
Hallo Morpheus,
auch von mir ein spätes aber
liches willkommen.
Gibt es bei dir wirklich keine positiven Erscheinungen die du wahrnimmst seit dem du nicht mehr rauchst?
Hattest du kein Raucherhusten? Wie lange dauerten deine Erkältungen? Wie oft hattest du eine? Stinkst du jetzt etwa immer noch?
Ich huste nicht mehr, meine Erkältungen dauerten früher 3-4 Wochen und ich hatte alle 3-4 Wochen eine neue. Meine letzte dauerte gerade mal 8 Tage und ich hatte im letzten halben Jahr nur die eine!
Mit nur negativen Gedanken kann ich mich nicht positiv auf eine Sache einlassen. Du verlierst nichts durch das nicht mehr rauchen du gewinnst nur sehr viel. Bevor das dein Kopf nicht so sieht wirst du noch sehr lange in dem Zustand sein in dem du seit Wochen bist.
Also ändere mal deine Einstellung dann klappt der Rest auch besser.
LG Ute
auch von mir ein spätes aber
liches willkommen.Gibt es bei dir wirklich keine positiven Erscheinungen die du wahrnimmst seit dem du nicht mehr rauchst?
Hattest du kein Raucherhusten? Wie lange dauerten deine Erkältungen? Wie oft hattest du eine? Stinkst du jetzt etwa immer noch?
Ich huste nicht mehr, meine Erkältungen dauerten früher 3-4 Wochen und ich hatte alle 3-4 Wochen eine neue. Meine letzte dauerte gerade mal 8 Tage und ich hatte im letzten halben Jahr nur die eine!
Mit nur negativen Gedanken kann ich mich nicht positiv auf eine Sache einlassen. Du verlierst nichts durch das nicht mehr rauchen du gewinnst nur sehr viel. Bevor das dein Kopf nicht so sieht wirst du noch sehr lange in dem Zustand sein in dem du seit Wochen bist.
Also ändere mal deine Einstellung dann klappt der Rest auch besser.
LG Ute
NMR seit 18.09.07, Champix frei seit 27.09.07
20.02.2008 14:48
Danke für Eure lieben Antworten und euer Verständnis.
vlg
@
vlg
@
20.02.2008 16:36
Hallo Morpheus,
ich bin ganz positiv berührt anhand Deines Mutes, Deine nicht immer so positiven Gedanken so offen und klar zu formulieren. Hut ab!
Ich sag Dir was. Du hast über 100 Tage hinter Dich gebracht. Das muß ich erst noch schaffen. Nun gut, ich habe auch meine Höhen und Tiefen, und es gibt Momente am Tag, da würde ich gerne irgendeinen Menschen auf der Straße ansprechen, der auch nur ansatzweise nach Nikotin riecht und in anschnorren, nur einmal an seiner versifften blöden Zigarette ziehen zu dürfen. Es hat auch Momente gegeben, in denen ich mich erwischt habe, auf dem Boden nach halb aufgerauchten Kippen zu gucken, weil man dann ja keine kaufen muß (ganz schön schräg - aber normal als Süchtiger
)
Du erlebst genau wie wir alle das Gefühl, etwas aufgeben zu müssen ohne Zigaretten. Und weißt Du, was das beste an der ganzen Sache ist? Plötzlich haben wir alle Zeit, darüber nachzudenken, was wir anscheinend aufgeben. Statt uns zu betäuben mit diesen Stinkestäbchen, uns von uns selbst abzulenken, stehen wir plötzlich da und haben die verdammte Chance, unser Leben frei und unversklavt wahrzunehmen. Kein nächtliches Husten mehr, kein "Oh Kacke, keine Kippen mehr, ich muß zur Tanke, obwohl draussen Pipiwetter und kalt und windig". Kein "ich entschuldige mich mal nach draussen", wenn wir bei Nichtrauchern zu Besuch sind. Mir würden noch 1000 Sachen einfallen, warum ich mich besser fühle seit genau 27 Tagen und 695 nicht gerauchten Zigaretten. Und genauso fallen mir 1000 Sachen ein, warum ich jetzt gerne rauchen würde.
Das nennt man Sucht. Vielleicht zäumst Du das Pferd mal andersrum auf?
100 Tage, Mannomann, ich beneide Dich. Sei stolz auf Dich, satt Dir den Tag mit diesen Gedanken zu vermiesen. Du hast soviel geschafft und wirst auch mehr schaffen...
ich bin ganz positiv berührt anhand Deines Mutes, Deine nicht immer so positiven Gedanken so offen und klar zu formulieren. Hut ab!
Ich sag Dir was. Du hast über 100 Tage hinter Dich gebracht. Das muß ich erst noch schaffen. Nun gut, ich habe auch meine Höhen und Tiefen, und es gibt Momente am Tag, da würde ich gerne irgendeinen Menschen auf der Straße ansprechen, der auch nur ansatzweise nach Nikotin riecht und in anschnorren, nur einmal an seiner versifften blöden Zigarette ziehen zu dürfen. Es hat auch Momente gegeben, in denen ich mich erwischt habe, auf dem Boden nach halb aufgerauchten Kippen zu gucken, weil man dann ja keine kaufen muß (ganz schön schräg - aber normal als Süchtiger
)Du erlebst genau wie wir alle das Gefühl, etwas aufgeben zu müssen ohne Zigaretten. Und weißt Du, was das beste an der ganzen Sache ist? Plötzlich haben wir alle Zeit, darüber nachzudenken, was wir anscheinend aufgeben. Statt uns zu betäuben mit diesen Stinkestäbchen, uns von uns selbst abzulenken, stehen wir plötzlich da und haben die verdammte Chance, unser Leben frei und unversklavt wahrzunehmen. Kein nächtliches Husten mehr, kein "Oh Kacke, keine Kippen mehr, ich muß zur Tanke, obwohl draussen Pipiwetter und kalt und windig". Kein "ich entschuldige mich mal nach draussen", wenn wir bei Nichtrauchern zu Besuch sind. Mir würden noch 1000 Sachen einfallen, warum ich mich besser fühle seit genau 27 Tagen und 695 nicht gerauchten Zigaretten. Und genauso fallen mir 1000 Sachen ein, warum ich jetzt gerne rauchen würde.
Das nennt man Sucht. Vielleicht zäumst Du das Pferd mal andersrum auf?

100 Tage, Mannomann, ich beneide Dich. Sei stolz auf Dich, satt Dir den Tag mit diesen Gedanken zu vermiesen. Du hast soviel geschafft und wirst auch mehr schaffen...

20.02.2008 17:40 | geändert: 20.02.2008 17:43
Hallo Morpheus,
da hast de jetzt aber was um die Ohren...äh Augen bekommen...
Zuerst mal
lich willkommen hier im Forum.
Ich hab mich gerade mal durch Deinen Beitrag gelesen und möchte Dir sagen:
Sei stolz auf das bisher Erreichte!!!

Ich konnte mit Hilfe von Champix aufhören. 40 Jahre lang habe ich geraucht...und nicht gerade wenig, sondern so die letzten..schätze mal..25 Jahre rd .55 Stück am Tag...
Alle damaligen Versuche, - und ich glaube ich habe nichts ausgelassen, - waren zum Scheitern verurteilt. Warum? Weil ich mich gezwungen hatte!
Bevor ich mich zu Champix durchgerungen habe, konnte ich eine Entscheidung treffen, - ohne Druck und Zwang! Ich hatte den Wunsch, mit dem Rauchen aufzuhören...
Du hast jetzt bereits 112 rauchfrei Tage hinter Dir gelassen und 1.794 Zigaretten nicht geraucht.
Ich freue mich für Dich und wünsche Dir, dass Du Dich ebenfalls darüber freuen kannst und vor allen Dingen, dass Du stolz auf Dich sein kannst...denn das ist ein großartiger Erfolg!
Du schreibst, dass Du von Champix nicht überzeugt bist...
Dass Du Dich jeden Tag mit der verdammten Sucht herumquälst...
Dass Du „mit rauchen“ viel glücklicher warst...
...und dass sowieso alles Scheiße ist...
Ist ja in Ordnung. Manchmal bringen mich diese Monster auch auf 180...
...aber inzwischen tut mir das nicht mehr weh; denn ich habe durch das Nichtmehrrauchen nur positive Erfahrungen sammeln können. Du kannst meinen Weg im Tagebuch „4999...“ verfolgen. Der war auch nicht immer einfach.
Ich habe mich von einem stinkenden, krankmachenden und auch teuren Suchtmittel befreien können, dass viel zu lange Macht über mich hatte.
Genieße Deine Freiheit mit uns zusammen. Gerne begleite auch ich Dich auf Deinem weiteren Weg. Es lohnt sich, ihn weiter zu gehen....
Liebe Grüße
Anne
da hast de jetzt aber was um die Ohren...äh Augen bekommen...
Zuerst mal
lich willkommen hier im Forum.Ich hab mich gerade mal durch Deinen Beitrag gelesen und möchte Dir sagen:
Sei stolz auf das bisher Erreichte!!!

Ich konnte mit Hilfe von Champix aufhören. 40 Jahre lang habe ich geraucht...und nicht gerade wenig, sondern so die letzten..schätze mal..25 Jahre rd .55 Stück am Tag...
Alle damaligen Versuche, - und ich glaube ich habe nichts ausgelassen, - waren zum Scheitern verurteilt. Warum? Weil ich mich gezwungen hatte!
Bevor ich mich zu Champix durchgerungen habe, konnte ich eine Entscheidung treffen, - ohne Druck und Zwang! Ich hatte den Wunsch, mit dem Rauchen aufzuhören...
Du hast jetzt bereits 112 rauchfrei Tage hinter Dir gelassen und 1.794 Zigaretten nicht geraucht.
Ich freue mich für Dich und wünsche Dir, dass Du Dich ebenfalls darüber freuen kannst und vor allen Dingen, dass Du stolz auf Dich sein kannst...denn das ist ein großartiger Erfolg! Du schreibst, dass Du von Champix nicht überzeugt bist...
Dass Du Dich jeden Tag mit der verdammten Sucht herumquälst...
Dass Du „mit rauchen“ viel glücklicher warst...
...und dass sowieso alles Scheiße ist...
Ist ja in Ordnung. Manchmal bringen mich diese Monster auch auf 180...
...aber inzwischen tut mir das nicht mehr weh; denn ich habe durch das Nichtmehrrauchen nur positive Erfahrungen sammeln können. Du kannst meinen Weg im Tagebuch „4999...“ verfolgen. Der war auch nicht immer einfach.

Ich habe mich von einem stinkenden, krankmachenden und auch teuren Suchtmittel befreien können, dass viel zu lange Macht über mich hatte.
Genieße Deine Freiheit mit uns zusammen. Gerne begleite auch ich Dich auf Deinem weiteren Weg. Es lohnt sich, ihn weiter zu gehen....
Liebe Grüße
Anne NMR seit 4.7.07
Ich wünsche allen viel Erfolg!
Ich wünsche allen viel Erfolg!20.02.2008 18:56
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