Zigaretten-Konsum langsam reduzieren [2]
Kann bestimmt funktionieren, wenn man reduziert! Ich denke, dass es wirklich absolut individuell ist und vom einzelnen Raucher abhängt. 
Versucht habe ich es über das Reduzieren auch schon in der Vergangenheit, allerdings hat es bei mir nicht funktioniert.
Für dieses Konzept bin ich wohl nicht geeignet - andere vielleicht schon.
Und ganz klar: wenn jemand diese Methode wählt, dann sollte er hier genauso unterstützt werden, wie alle anderen auch, die komplett aufhören.
Persönlich kenne ich aber niemanden, der es über diesen Weg dauerhaft geschafft hätte. In meinem Bekanntenkreis hat ein Raucher von seinem Arzt die (meiner Meinung nach) schwachsinnige Aussage erhalten, dass bis zu 5 Fluppen am Tag nicht schädlich wären. Er hat dann tatsächlich mühevoll auf 5 reduziert und das ging einige Zeit gut, dann ist es aber wieder schlagartig nach oben gesprungen und er war wieder locker bei seiner Schachtel pro Tag. Nach einiger Zeit hat er wieder qualvoll auf 5 Fluppen reduziert. Und so ging dieses Spiel immer wieder auf´s Neue los. Irgendwie eine "Neverending Story". Nach endlos vielen Reduzier-Versuchen hat er aktuell keine Energie mehr und qualmt wieder wie früher.
Ich denke, wenn man es über die Reduzier-Methode schaffen will, braucht man auch total viel Willen, Stärke und letztlich auch Konsequenz - wahrscheinlich muss man diese Energie sogar über einen längeren Zeitraum aufbringen, als jemand der direkt am Tag X komplett aufhört. Leute, die die Reduzier-Methode durchziehen, haben daher meinen vollsten Respekt!
Jeder Raucher hat eben seinen eigenen Weg aufzuhören und bestimmt schon viele Fehlschläge erlitten, bevor es definitiv mit dem individuell besten Weg geklappt hat.

Versucht habe ich es über das Reduzieren auch schon in der Vergangenheit, allerdings hat es bei mir nicht funktioniert.
Für dieses Konzept bin ich wohl nicht geeignet - andere vielleicht schon.Und ganz klar: wenn jemand diese Methode wählt, dann sollte er hier genauso unterstützt werden, wie alle anderen auch, die komplett aufhören.

Persönlich kenne ich aber niemanden, der es über diesen Weg dauerhaft geschafft hätte. In meinem Bekanntenkreis hat ein Raucher von seinem Arzt die (meiner Meinung nach) schwachsinnige Aussage erhalten, dass bis zu 5 Fluppen am Tag nicht schädlich wären. Er hat dann tatsächlich mühevoll auf 5 reduziert und das ging einige Zeit gut, dann ist es aber wieder schlagartig nach oben gesprungen und er war wieder locker bei seiner Schachtel pro Tag. Nach einiger Zeit hat er wieder qualvoll auf 5 Fluppen reduziert. Und so ging dieses Spiel immer wieder auf´s Neue los. Irgendwie eine "Neverending Story". Nach endlos vielen Reduzier-Versuchen hat er aktuell keine Energie mehr und qualmt wieder wie früher.

Ich denke, wenn man es über die Reduzier-Methode schaffen will, braucht man auch total viel Willen, Stärke und letztlich auch Konsequenz - wahrscheinlich muss man diese Energie sogar über einen längeren Zeitraum aufbringen, als jemand der direkt am Tag X komplett aufhört. Leute, die die Reduzier-Methode durchziehen, haben daher meinen vollsten Respekt!
Jeder Raucher hat eben seinen eigenen Weg aufzuhören und bestimmt schon viele Fehlschläge erlitten, bevor es definitiv mit dem individuell besten Weg geklappt hat.

02.10.2008 07:27
Heute weiß ich auch warum: die Kettenreaktion in der Sucht reißt ja nie ab! Nikotin baut sich ab, es entsteht das vielgenannte „Leeregefühl“, das durch die Zigarette „gefüllt“ wird, und je länger dieses „Füllen“ hinausgezögert wird, desto größer scheint dann die Befriedigung.
Letztendlich habe ich mich immer mit dem belohnt, womit ich doch in Wirklichkeit aufhören wollte….
LGAnne
Stimmt, aber ich belohne mich für die rausgezögerte Zeit. Und das klappt eigentlich sehr gut.
Ich vergleiche das mal mit der Hundeerziehung. Wenn ich einen Hund habe, der ein bestimmtes Verhalten ausführen soll, dann belohne ich zuerst jeden noch so kleinen Ansatz in Richtung dieses Verhaltens ( z.B. mit einem Leckerli ). Wird das Verhalten so ausgeführt, wie ich es möchte, setze ich ein Signalwort dafür ein. Nun bekommt der Hund nur noch seine Belohnung ( das leckerlie ), wenn ich das Signalwort dafür einsetze. Der nächste Schritt ist dann, dass ich die Belohnung ( das leckerlie ) durch eine andere ersetze ( zumBeispiel durch Streicheln ).
____________________________________________
Also:
Zeit bis zur nächsten Zigarette hinausgezögert = Belohnung 1 Rauchen
weitere Zeit rausgezögert = Belohnung 1 Rauchen ( Belohnung wird aber dann ja schon weniger, Zigarettenbelohnung reduziert sich ja zwangsläufig dadurch )
weniger geraucht = Belohnung nur noch auf Signal ( wenn Körper es will, ich es dann zulasse oder wenn die Menge es noch zulässt ) Signal ist hierbei der Zettel mit den Zeiten.....
gar nicht mehr geraucht = andere Belohnung
_________________________________________
Oje, oje, ich möcht jetzt eine rauchen, hat mich bestimmt keiner jetzt verstanden, herrrscht grad ein Durcheinander in meinem Kopf
,aber bei mir wirkt diese Methode zumindst bis jetzt......

LG Bine
02.10.2008 08:57
hallo bine,
dein wort in gottes ohr.
bei mir muss er mit dieser methode wohl gerade weggehört haben.
hab einen schönen donnerstag
jasmin
dein wort in gottes ohr.

bei mir muss er mit dieser methode wohl gerade weggehört haben.

hab einen schönen donnerstag
jasmin

NMR seit 08.02.2008
02.10.2008 13:10
Hallo Bine,
du kannst mit deiner Methode das Rauchen wohl bis zu einem bestimmten Grad kontrollieren. Aber das Empfinden des Rauchens einer Zigarette als Belohnung zeigt, dass auch die Sucht dich noch kontrolliert und das wird sie zumindest solange, wie du nicht von der letzten Zigarette endgültigen Abschied genommen hast. Der entscheidende Schritt wird nicht sein, die Belohnung durch eine andere zu ersetzen, sondern sich klar zu machen, dass man sich nicht belohnt, wenn man eine Zigarette raucht, sondern dass man dabei vielmehr nur seinen Körper und Geist vergiftet. Anderfalls besteht die Gefahr, der vermeintlichen Belohnung nachzutrauern.
Ich empfehle dir, dich auch auf diesen Loslösungsprozess vorzubereiten. Mir hatte in dem Zuammnhang das Buch von Alan Carr geholfen - in der Bücherliste finden sich auch noch einige Bücher und DVDs die einem bei diesem Prozess behilflich sein können
LG Jörg
du kannst mit deiner Methode das Rauchen wohl bis zu einem bestimmten Grad kontrollieren. Aber das Empfinden des Rauchens einer Zigarette als Belohnung zeigt, dass auch die Sucht dich noch kontrolliert und das wird sie zumindest solange, wie du nicht von der letzten Zigarette endgültigen Abschied genommen hast. Der entscheidende Schritt wird nicht sein, die Belohnung durch eine andere zu ersetzen, sondern sich klar zu machen, dass man sich nicht belohnt, wenn man eine Zigarette raucht, sondern dass man dabei vielmehr nur seinen Körper und Geist vergiftet. Anderfalls besteht die Gefahr, der vermeintlichen Belohnung nachzutrauern.
Ich empfehle dir, dich auch auf diesen Loslösungsprozess vorzubereiten. Mir hatte in dem Zuammnhang das Buch von Alan Carr geholfen - in der Bücherliste finden sich auch noch einige Bücher und DVDs die einem bei diesem Prozess behilflich sein können
LG Jörg
04.10.2008 10:37 | geändert: 04.10.2008 10:38
Hallo Bine und Mongolei,
wie sind denn eure Erfahrungen mit dem Reduzieren weiter gegangen? Bisher hatte hier ja leider keiner Erfolg mit dieser Methode. Aber vielleicht hat es ja bei euch geklappt?!
Meldet euch doch mal wieder. Es ist doch schön, wenn man Erfahrungen austauschen kann.
Vielleicht habt ihr ja wertvolle Tips für andere, die gerade aufhören wollen?! 
Liebe Grüße!
Jamie
wie sind denn eure Erfahrungen mit dem Reduzieren weiter gegangen? Bisher hatte hier ja leider keiner Erfolg mit dieser Methode. Aber vielleicht hat es ja bei euch geklappt?!

Meldet euch doch mal wieder. Es ist doch schön, wenn man Erfahrungen austauschen kann.
Vielleicht habt ihr ja wertvolle Tips für andere, die gerade aufhören wollen?! 
Liebe Grüße!
Jamie
Die ersten 1.000 sind geschafft und weiter gehts!
20.10.2008 15:35
Hallo Leutz
Würde mich auch interessieren mit den runterdrosseln.
Meine Mutter versucht es so. Ich denke aber, dass es auf Dauer anstrengender ist als ganz aufzuhören. oder ?
Gruß Micha
Würde mich auch interessieren mit den runterdrosseln.
Meine Mutter versucht es so. Ich denke aber, dass es auf Dauer anstrengender ist als ganz aufzuhören. oder ?
Gruß Micha
Champix seit 05.10. und NMR seit 13.10.08 6.45 Uhr 

07.11.2008 09:46
Hiho Space! 
Yep, ich sehe das auch so. Man setzt sich damit tierisch unter Druck und das dauerhaft. Aber wenn Leute das schaffen, dann habe ich wirklich absoluten Respekt!
Besonders schwer stelle ich mir auch den Schritt von reduziert auf komplett 0 Zigis vor. 
Vor allem setzt man bei diesem Verfahren ja die Zigis praktisch als "Belohnung" ein: man raucht X Stunden nicht und sehnt sich dann nach der nächsten, mit der man sich dann "belohnt". Bei einer Reduzierung auf 0 fällt die Belohnung weg und daher glaube ich, dass dieser Schritt dann schwerer ist, als für einen Raucher sofort und komplett aufhört.
LG

Yep, ich sehe das auch so. Man setzt sich damit tierisch unter Druck und das dauerhaft. Aber wenn Leute das schaffen, dann habe ich wirklich absoluten Respekt!

Vor allem setzt man bei diesem Verfahren ja die Zigis praktisch als "Belohnung" ein: man raucht X Stunden nicht und sehnt sich dann nach der nächsten, mit der man sich dann "belohnt". Bei einer Reduzierung auf 0 fällt die Belohnung weg und daher glaube ich, dass dieser Schritt dann schwerer ist, als für einen Raucher sofort und komplett aufhört.
LG

NMR seit 29.09.08 - "Wer Raucher küsst trinkt auch aus Kloschüsseln!" 

07.11.2008 09:59
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